RETHORN - Wünsche für die nächsten 30 Jahre hat Nina-Verena Müller eigentlich keine. Die Leiterin des Rethorner Jugendzentrums „Treff“, das am Sonnabend mit einem Kindertag und einem abendlichen Konzert der Band „Beyond Thirty“ das 30-jährige Bestehen feierte, ist hingegen „sehr zufrieden“. Von Verwaltung und Politik werde die Einrichtung gut unterstützt, größere Anschaffungen oder Projekte stünden nicht an.

Unterstützt von zahlreichen Honorarkräften, Zivildienstleistenden und Mitarbeitern aus den anderen Jugendzentren der Gemeinde war auf dem Gelände des „Treff“ am Nachmittag alles auf die Jüngeren ausgerichtet: Hüpfburg, Glücksrad, Zielwerfen, Geschicklichkeitsspiele, Ponyreiten und Kutschfahrten. Schließlich werde das Publikum zusehends jünger, hat Nina-Verena Müller beobachtet. „Die Älteren haben immer mehr mit der Schule zu tun. Die kommen häufig abends nur noch auf ’ne Stunde vorbei.“ Darauf habe das Jugendzentrum mit einem veränderten Angebot reagiert, so dessen Leiterin. „Wir haben an den beiden Standorten Rethorn und Horst viele Bastelnachmittage im Angebot.“ Und um den älteren Schülern, die zumeist auch noch mit dem Bus unterwegs sind, weiterhin die Möglichkeit zu geben, am Gitarre- oder Schlagzeugunterricht teilnehmen zu können, finde dieser bis in den Abend hinein statt.