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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Heimstärke als Vorteil im Derby?

13.04.2019

Stenum Die Vorfreude auf das Landkreis-Duell in der Fußball-Bezirksliga ist groß – und für Stenums Trainer Thomas Baake ist die Partie gegen den VfL Wildeshausen an diesem Sonntag (15 Uhr) ohnehin eine ganz besondere: „Ich habe selbst meine ersten Jahre im Herrenbereich beim VfL gespielt. Daher kenne ich noch viele der Verantwortlichen und freue mich auf das Wiedersehen.“

Auch Wildeshausens Trainer Marcel Bragula freut sich auf das Spiel in Stenum – warnt aber vor einem starken Gegner. „Die bisherigen Spiele waren immer eng und umkämpft. Stenum hat eine gute Mentalität und kann robust spielen“, meint er. Auch die Heimstärke des Gegners wird der Gäste-Coach keinesfalls unterschätzen. Schließlich haben die Stenumer in der aktuellen Saison nur eine Partie vor heimischem Publikum verloren. „Die Jungs betonen immer, dass sie sich in ihrem ,Wohnzimmer’ richtig wohlfühlen. Und das sieht man auch auf dem Platz. Wenn sie runter auf den Rasen gehen, sind sie immer komplett fokussiert und motiviert“, sagt Baake, dessen Team gegen Wildeshausen in eine Heimspielserie startet. Fünf Partien in Folge bestreitet der VfL dann zuhause. „Und wir wollen natürlich schon im ersten Spiel der Serie punkten“, so die klare Kampfansage des Trainers.

Doch gegen den Tabellenführer wird das mit Sicherheit keine leichte Aufgabe. „Wir gehen jedes Spiel mit der Einstellung an, dass wir gewinnen wollen – da ist auch das Derby keine Ausnahme“, sagt Bragula. Auch wenn seine Mannschaft aktuell mit sieben Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze steht, wird sie das Spiel in Stenum keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. „Wir müssen hochkonzentriert bleiben. Die Tabelle ist nur eine Momentaufnahme, das kann sich schnell wieder drehen. Wie schnell es gehen kann, hat Dortmund ja in der Bundesliga gemerkt“, meint Wildeshausens Trainer, der die Partie am Sonntag mit einem kleinen Kader antreten muss. So wird die Ausfall-Liste durch Alexander Kupka und Christopher Kant, die in der Partie gegen Heidmühlen am vergangenen Wochenende verletzt vom Platz mussten, noch länger. „Aber auch wenn die Reihen sich lichten, ist das noch kein Grund zur Panik. Ich werde schon einen guten Kader zusammenbekommen“, kündigt Bragula an.

In Stenum sieht die Personalsituation ähnlich angespannt aus. „Einige Spieler sind noch angeschlagen, da kommt das Spiel zu früh. Und mit Fynn Dohrmann kommt noch ein Ausfall dazu“, meint Thomas Baake. Der Mittelfeldmann hat in der Partie gegen Wiefelstede am vergangenen Wochenende die Gelb-Rote Karte gesehen. Umso wichtiger könnte die Rückkehr von Waldemar Kelm sein. „Er könnte gegen Wildeshausen zum Schlüsselspieler werden“, sagt der Trainer über seinen variabel einsetzbaren Spieler. „Wir werden sicherlich für eine kleine Überraschung sorgen“, sagt Baake, ohne sich in die Karten blicken zu lassen.

Auch vom Tabellenführer erwartet der Stenumer Coach große Flexibilität: „Ich denke, dass sie mit einer Doppel-Sechs beginnen werden, um für Stabilität zu sorgen. Dann werden sie ihr System aber mit Sicherheit umstellen“, so der Coach der Gastgeber. Dem stimmt auch Bragula zu: „Wir spielen selten gleich, sondern passen unsere Aufstellung immer dem Gegner und der Personalsituation an.“

Dass der Tabellenführer dennoch zu knacken ist, weiß Stenum aus eigener Erfahrung, Im Hinspiel gab es ein 0:0, in der vergangenen Saison konnte Stenum sein Heimspiel sogar 3:2 gewinnen. „Auch dieses Mal wollen wir natürlich attackieren und Wildeshausen unter Druck setzen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass sie auch über Standards wahnsinnig gefährlich sind“, warnt Baake, der sicher ist, ein schönes Spiel zu sehen. „Beide Mannschaften wollen Fußball spielen – das kann nur gut werden“, sagt er.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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