Ganderkesee - „Das Krachen hören wir bei uns nicht mehr.“ Das räumt Werner Bollhagen ein. Aber: Als Anwohner der Straße Am Welsetal wisse er, dass es die Kreuzung Oldenburger Straße/Westtangente/Am Welsetal in sich hat. Seine Empfehlung: Die Kreuzung sollte zum Kreisel umgebaut werden. Allein eine „intelligente Ampel“ reiche nicht.
Wie berichtet, hatte die SPD-Ratsfrau Christel Zießler nach neuerlichen, teils schweren Unfällen auf der Kreuzung an Politik und Verwaltung appelliert, zu handeln. Die Verkehrssicherheitskommission will sich des Themas bei ihrer nächsten Sitzung (voraussichtlich im Februar) annehmen.
Ein Knackpunkt an der Kreuzung sei, dass das Stopp-Schild am Ende der Westtangente „unheimlich oft ignoriert wird“, schilderte Bollhagen seine Beobachtungen. Das habe in der Vergangenheit zum Beispiel dazu geführt, dass Strohwagen, deren Fahrer von der Westtangente ungebremst nach links in Richtung Falkenburg abbiegen wollten, umkippten oder Ballen verloren. Und es führe zu brenzlichen Situationen, wenn der vorfahrtberechtigte Verkehr aus dem Welsetal entgegenkommt.
Als zweiten Knackpunkt sieht auch Bollhagen die eingeschränkte Übersicht an der Kreuzung. Das gelte insbesondere für Fahrer, die aus dem Welsetal kommen. Denn die viel und schnell befahrene Oldenburger Straße habe unweit der Kreuzung eine Kurve.
Von seinen Nachbarn habe er erfahren, dass die Zahl der Lkw auf der Kreuzung zugenommen habe. Dieser Trend werde sich fortsetzen, wenn das neue Gewerbegebiet Ganderkesee-West in Betrieb geht, ist Bollhagen überzeugt.
