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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Schulweg: Twietmeyer attestiert „Armutszeugnis“

07.05.2013

Heide Da platzte offenbar einigen die Hutschnur. Mit Empörung hat der Bürgerverein Heide-Schönemoor auf den Vorschlag aus der Politik reagiert, die drei Ortsvereine aus Heide/Schönemoor/Hoykenkamp könnten es doch in die Hand nehmen, das noch fehlende Radweg-Teilstück am Schulweg als Provisorium zu bauen. Da wolle man sich wohl „aus den Kassen der Vereine bedienen“, mutmaßte der Vorsitzende Hinnerk Twietmeyer verärgert. Und die Vereine „sollen auch noch die Arbeit machen“.

Bei der Ahnbeke ist Schluss: Bislang endet der Rad-/Fußweg vis-à-vis der Schule an einer Absperrbake. ArchivBILD: Karsten Kolloge
Bei der Ahnbeke ist Schluss: Bislang endet der Rad-/Fußweg vis-à-vis der Schule an einer Absperrbake. BILD: Karsten Kolloge

Beim Brückenbau sollen Profis ans Werk gehen

Im Rathaus wird zurzeit geprüft, inwieweit die Verlängerung des Rad-/Fußweges an der nördlichen Seite des Schulwegs unter Einbindung der Ortsvereine möglich ist. Auch Fragen des Grunderwerbs seien noch zu klären, sagte Fachdienstleiter Michael Kleinert.

Die Brücke über die Ahnbeke sollte nach Ansicht der Verwaltung nicht durch die Ortsvereine aus Heide/Schönemoor/Hoykenkamp gebaut werden, sondern durch eine Fachfirma. Hier hole man zurzeit Angebote ein, allerdings nicht für ein Provisorium, sondern für eine dauerhafte Lösung.

Provisorisch könnten der 190 Meter lange Radweg zwischen Ahnbeke und Heuweg befestigt werden. Hier wird über eine Schotterung nachgedacht.

Der Vorschlag, auf den Twietmeyer anspielte, war am 24. April bei der Sitzung des Straßen- und Verkehrsausschusses von SPD-Ratsherr Heinz-Peter Häger eingebracht worden. „Die Kinder müssen runter von der Straße“, argumentierte er. Die SPD hatte schon im Jahr 2009 beantragt, den Geh- und Radweg auf der Nordseite des Schulweges über die Ahnbeke bis zum Heuweg zu verlängern. Aber daraus wurde bislang nichts, auch, weil umstritten ist, ob Anlieger Kosten tragen müssten.

Twietmeyer nahm das Hin und Her um das Radweg-Teilstück zum Anlass, noch einmal die Vorgeschichte zu beleuchten. Schon als das Baugebiet Heider Ring vorgestellt wurde, „lautete die Forderung der Vereine: Radweg bis zum Heuweg!“

Als dann der Ahnbeker Ring gebaut wurde, habe sein Verein die Forderung wieder aufs Tapet gebracht. „Ja, Ihr bekommt Euren Radweg“, habe es da geheißen. Doch die Gemeinde habe versucht, „die Kosten auf die Anwohner abzuwälzen, die für den bestehenden Radweg (auf der anderen Straßenseite) schon gezahlt haben“.

Dass trotz aller Bemühungen der Radweg noch immer nicht da ist, ist für Twietmeyer nicht nachvollziehbar. „Wir geben Millionen für eine zugegeben wunderschöne Sauna aus, die keiner braucht.“ Der Radweg sei mit 110 000 veranschlagt. Sein Fazit: „Wer so mit Steuergeldern umgeht und das Geld für die Sicherheit unserer Kinder nicht übrig hat, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus.“

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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