Ganderkesee - Der niederländische Maler Hieronymus Bosch stellte in seinen Werken die „verworfene Menschheit“ dar, die eine gerechte Strafe für ihr sündiges Treiben in der Hölle finden wird. „Monster, Dämonen und Heilige“ heißt daher der Vortrag, den die Kunsthistorikerin Dr. Wiebke Schulz-Wackerbarth anlässlich Boschs 500. Todestages hält. Der Vortragsabend findet am kommenden Freitag, 25. November, ab 19.30 Uhr im Haus Müller, Ring 24 in Ganderkesee, statt.
Kunsthistorische Untersuchungen und naturwissenschaftliche Analyseverfahren haben das als authentisch geltende Werk Boschs stark eingegrenzt, und somit hat sich der thematische Schwerpunkt seiner Werke zugunsten traditioneller christlicher Darstellung verschoben. Kernpunkt ist nach wie vor die moralische Belehrung der Menschheit durch das Aufzeigen der Sünde.
Eine Anmeldung zum Vortrag unter
