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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Ganderkesee

Weihnachtsgeschäft In Ganderkesee: Spiele gegen Handys und Tablets

14.11.2019
Frage: Seit wann ist Weihnachten in Ihrem Geschäft ein Thema?

Stöber: Das Weihnachtsgeschäft ist schon in vollem Gange. Das geht heute immer früher los. Wir haben eigentlich gleich nach dem Schulanfang die Weihnachtswaren eingeräumt.

Frage: Werden jetzt schon Geschenke gekauft?

Stöber: Die richtigen Geschenke kommen etwas später. Jetzt werden hauptsächlich Kerzen, Deko und Verpackungsmaterialien gekauft. Außerdem haben wir sieben Ständer mit Weihnachtskarten.

Frage: Und eine große Auswahl an Spielzeug. Wie ist die Nachfrage da?

Stöber: Das Angebot an Spielwaren bauen wir vor Weihnachten aus. Doch die großen Geschenke werden online gekauft. Das ist wahrscheinlich der Bequemlichkeit der Menschen geschuldet.

Frage: Wie gehen Sie als Einzelhändler damit um?

Stöber: Wir bieten andere Sachen an wie Bücher, Schreibgeräte und so weiter. Außerdem ist Beratung das, was uns von Herrn Amazon abhebt. Wenn der Kunde zu uns kommt und ein Problem hat, also zum Beispiel ein Geschenk für ein fünfjähriges Kind sucht, dann lösen wir das. Die Beratung wird, glaube ich, wieder mehr wertgeschätzt.

Frage: Sehen Sie noch andere Vorteile, die Sie gegenüber dem Online-Handel haben?

Stöber: Bei neuen Artikeln. Ich frage die Hersteller oft, wo sie neue Artikel etablieren wollen, wenn nicht bei uns, wo die Kunden sich die Ware ansehen können. Wir haben zurzeit Brillenputztücher, mit denen man Handys, Tablets und Bildschirme im Auto reinigen kann. Die Tücher putzen wie verrückt, aber man muss den Kunden erklären, was das ist und wie es funktioniert.

Frage: Hat sich Ihr Geschäft in den vergangenen Jahren verändert?

Stöber: Früher waren wir Versorger und hatten mehr Tabakwaren und Zeitschriften. Heute bekommt man diese Dinge auch online. Die Kunden kommen zu uns, weil sie eine Geschenkidee suchen. Wir haben was für alle von 0 bis 99 Jahre. Die Kunden setzen auf unsere Beratung.

Frage: Gibt es bei Spielwaren einen bestimmten Trend?

Stöber: Einen Trend sehe ich in diesem Jahr nicht, aber die Spiele des Jahres „Lama“, „Just One“ und das Kinderspiel „Tal der Wikinger“ gehen sehr gut. Da sie von kleinen Verlagen kommen, waren sie am Anfang gar nicht lieferbar.

Frage: Sind Gesellschaftsspiele als Weihnachtsgeschenke noch gefragt?

Stöber: Spiele, auch die Klassiker, sind noch gefragt als Geschenke von Mutter, Oma oder Tante.

Frage: Die meisten Kinder beschäftigen sich viel mit Smartphones und Tablets. Welche Bedeutung haben da noch Spielzeuge und Brettspiele?

Stöber: Die Eltern versuchen schon, mit Spielen den Smartphones und Tablets entgegenzuwirken. Man muss heute mehr tun, um die Kinder davon wegzukriegen.

Antje Rickmeier Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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