Ganderkesee - Am Ende stand die SPD allein auf weiter Flur: Der Antrag der Sozialdemokraten, den Ganderkeseer Schützenbund jährlich mit 500 Euro für die Ausrichtung des Bundesschützenfestes zu unterstützen, fand am Mittwochabend im Ausschuss für Schulen, Jugend und Sport nicht die Zustimmung der anderen Fraktionen. „Wir würden ein Fass aufmachen“, warnte Arnold Hansen von den Freien Wählern mit Blick auf andere Vereine und Organisationen, die ebenfalls große Veranstaltungen ausrichten.
Ins gleiche Horn stießen Marion Daniel (FDP), Carsten Jesußek (CDU) und Jens Gause (Grüne), die auf die Sportförderrichtlinien der Gemeinde verwiesen, nach denen Vereine unterstützt werden. Die CDU, das kündigte Ratsfrau Elke Röhl an, werde aber demnächst beantragen, jährlich 5000 Euro für besondere Veranstaltungen im Haushalt bereitzustellen. Für die SPD warb Christel Zießler zuvor vergeblich um Unterstützung des Antrags, der einen Wunsch des Schützenvereins Falkenburg aufgreift. Dieser ist am 2. und 3. Mai Ausrichter des diesjährigen Bundesschützenfestes.
