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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Garrel

Fußball-Bezirksliga: Emsteker stehen vor Derby unter Druck

04.05.2016

Garrel /Emstek /Höltinghausen /Altenoythe /Peheim Drei Teams aus dem Landkreis Cloppenburg stehen vor dem Nachholspieltag an diesem Mittwoch noch im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga: Während der SV Höltinghausen (26 Punkte) dem Klassenerhalt mit einem Heimsieg gegen den SV Altenoythe schon ganz nahe kommen würde, sind der SV Emstek (23 Punkte, ein Spiel weniger) beim BV Garrel und vor allem der SV Peheim (18 Punkte), der den ersten Abstiegsplatz belegt, zu Hause gegen Frisia Goldenstedt unter Zugzwang. Alle drei Partien sollen um 19.30 Uhr angepfiffen werden.

BV Garrel - SV Emstek. Die Garreler gehen stark geschwächt in die Partie. Neben den verletzten Raphael Looschen, Henning Ferneding und Marcel Meyer werden auch noch der gelbgesperrte Andre Bartel sowie beide Torhüter fehlen. Wer René Dreßler und Maik Nordenbrock ersetzt, wusste BVG-Coach Manfred Nienaber am Dienstag selbst noch nicht. „Gott sei Dank haben wir nichts mehr mit dem Abstieg zu tun“, sagt der erfahrene Trainer angesichts der vielen Ausfälle. Motiviert sei sein Team trotzdem. „Es ist ein Derby und wir haben ja in diesem Jahr zu Hause noch nicht viel gerissen. Schon deshalb wollen wir Gas geben“, sagt Nienaber, dessen Team am Sonntag ab 15 Uhr bei Schlusslicht SW Bakum spielt.

Darauf, dass seine Elf den Sieg doch etwas mehr will als der schon gerettete Gegner, setzt derweil der Emsteker Trainer Ralf Pasch. „Man muss in den Zweikämpfen merken, dass es für uns im Gegensatz zum Gegner noch um etwas geht“, fordert der SVE-Coach, der auf Abwehrspieler Johannes Pleye (Knieprobleme) verzichten muss. „Es gibt für uns aber nur etwas zu holen, wenn wir besser spielen als zuletzt“, sagt Pasch mit Blick auf die 0:4-Heimniederlage gegen GW Mühlen. „Wir haben aber schon oft gezeigt, dass wir es besser können. Wer hat denn außer uns etwas in Steinfeld geholt? An die guten Leistungen müssen wir anknüpfen.“ Zu den guten Spielen der Emsteker, die sich im Hinspiel 1:1 vom BV Garrel trennten, zählt auch der 3:1-Heimsieg im Derby gegen den TuS Emstekerfeld. Und bei dem Nachbarn spielen die Emsteker am Sonntag ab 15 Uhr.

SV Höltinghausen - SV Altenoythe. „Für uns wäre ein Sieg das Ende aller Abstiegssorgen. Leider erleben wir zurzeit keine schöne Phase. Die gute Form über Ostern ist nicht mehr vorhanden“, sagt Trainer Zwonimir Ivankic, will die schwierigen Trainingsbedingungen angesichts der vielen Nachholtermine aber nicht als Argument für die Abstiegssorgen gelten lassen. „Andere Teams haben ähnliche Probleme“, sagt Ivankic.

Gegen den SV Altenoythe hofft der Trainer auf eine gute Tagesform und den Anschluss an die Vorstellung aus der ersten Halbzeit in Holdorf. „Da haben wir richtig gut gespielt. Nach der Pause haben wir uns dann beim 1:5 selbst geschlagen.“ Andreas Kaiser (Studium) fehlt ebenso wie der verletzte Hein-Simon Lampe. Fraglich ist der Einsatz von Christoph Holzenkamp.

Beim SV Altenoythe, den Ivankic als gut eingespielt lobt, geht man entspannt an die Aufgabe heran. Nach dem überzeugenden 5:2-Heimsieg über Goldenstedt nach zuletzt wenig erfolgreichen Zeiten ist die Stimmung sehr gut. „Wir müssen die Spannung noch hochhalten, weil wir rein rechnerisch noch nicht gesichert sind. Aber der Sieg hat gut getan“, sagt Trainer Sebastian Wöste. Er wird Stefan Langliz und Matthias Lukas nicht einsetzen können, hinzu kommt, dass Philipp Menke nach einem Arbeitsunfall wohl ebenfalls ausfallen wird.

Bereits an diesem Sonnabend, 15 Uhr, empfängt der SV Altenoythe den SV Peheim. Das Hinspiel verlor Altenoythe 1:3 und will Wiedergutmachung. Allerdings rechnet Wöste mit einem hochmotivierten Gegner, der um seine letzte Chance kämpfen wird.

Für den SV Höltinghausen stellt sich am Sonnabend ab 15.30 Uhr eine ganz schwere Aufgabe. RW Damme, das an diesem Mittwoch spielfrei ist, muss gewinnen, will der Tabellenzweite den SV Bevern noch gefährden können.

SV Peheim - Frisia Goldenstedt. Die letzte Chance auf Rettung will Spielertrainer Waldemar Kowalczyk wahrnehmen, dessen Einsatz selbst noch fraglich ist. Allerdings wird er auf Mateusz Nowak (Urlaub) und Andreas Cordes (Sperre) verzichten müssen. Das Hinspiel verlor der Neuling nach 2:0-Führung noch 2:3. Ob die 3:4-Niederlage zuletzt gegen Essen – nach 3:1-Führung – verdaut wurde, muss sich zeigen. Aber Kowalczyk betont: „Wir wussten, wie schwierig die Saison für uns werden kann. Der Abstieg wäre nicht dramatisch, zumindest haben die Spieler Bezirksligaerfahrung sammeln können.“ Er wechselt wegen des hohen Zeitaufwandes zum SV Petersdorf, der unweit seines Wohnortes spielt.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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