Garrel - Die DLRG Garrel sitzt derzeit buchstäblich auf dem Trockenen. Trainiert werden kann nicht, weil die Schwimmhalle in Garrel noch geschlossen ist. Anders als in den Vorjahren ist derzeit auch der Wachdienst an den Stränden der Thülsfelder Talsperre noch nicht durch die Garreler Rettungsschwimmer gewährleistet. „Wir werden am kommenden Wochenende unsere Station aufbauen und in der Woche darauf wieder starten“, informierte Vorsitzender Simon Sander nun die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU/Lindern) bei einem Gespräch an der Talsperre. Allerdings werde die Badeaufsicht nur bei gutem Wetter sichergestellt.

Unter der Corona-Krise leide auch die DLRG, betonten Sander und Vorstandskollege Niko Brüggmann, sei der Verein doch jung.

Davon, dass in den Sommermonaten viel Betrieb an der Talsperre herrscht, geht auch die Bundestagsabgeordnete Breher aus, die das Ehrenamt der DLRG-Mitglieder hervorhob. „Urlaub in Deutschland boomt“, so Breher.

Auf den Sommer setzt auch die Jugendherberge an der Talsperre, war durch Corona doch ein Großteil der Buchungen storniert worden. Viele hätten auf 2021 verschoben. Nach der Wiedereröffnung an Pfingsten hätten sich die ersten Gäste „begeistert“ gezeigt, konnten sie doch fast einen „Urlaub wie immer“ verbringen, so Hausleiterin Steffi Ertel. Sie hofft, dass Schulklassen nach den Sommerferien wieder kommen können. Denn: 70 Prozent der Buchungen seien Gruppenreisen.

Reiner Kramer
Reiner Kramer Redaktion Münsterland (Stv. Leitung Cloppenburg/Friesoythe)