Garrel/Engelmannsbäke - Unter der Leitung des Heimatforschers Dirk Faß aus Sage-Haast haben jetzt 25 Heimatfreunde aus Garrel bei gutem Wetter eine Frühwanderung in der Umgebung von Engelmannsbäke im Landkreis Oldenburg unternommen. In Pkw-Fahrgemeinschaften ging es zunächst nach Endel, um von dort zu Fuß mehrere vor rund 5000 Jahren angelegte Großsteingräber zu erkunden.
Erste Station war der so genannten „Heidenopfertisch“ bei Engelmannsbäke. Früher umrankten vier mächtige Eichen dieses Steindenkmal, heute ist nur noch eine vorhanden, bei der der Deckstein mit eingewachsen ist. Nächste Station war die bekannte riesige Steinsetzung „Visbeker Bräutigam“. Das Hauptdenkmal liegt in der Richtung von Osten nach Westen, ist 104 Meter lang und neun Meter breit und sie zählt im Ganzen 138 Steine.
Von hier aus benötigte die Gruppe eine gute halbe Stunde zu den weniger bekannten „Kellersteinen“. Es handelt sich um zwei Steindenkmäler, die beide wiederum in Ost-West-Richtung liegen. Der Name rührt daher, dass man annahm, es handele sich um Vorratskammern der Steinzeitmenschen.
Nach der etwa sechs Kilometer langen Wanderung kehrte die Gruppe in das Haus Marienstein ein und stärkte sich an einem ergiebigen Frühstücksbuffet. Abschließend wurde eine kurze Andacht in der Marienkapelle abgehalten.
