GARREL - Auch 2010 hat das Börsenspiel der Realschule Garrel, unterstützt durch die örtliche Raiffeisenbank, einen erfolgreichen Abschluss gefunden. In den vergangenen Monaten haben sich 15 Schüler der Abschlussklasse in vier Gruppen mit den Entwicklungen an der Börse, der gesamtwirtschaftlichen Situation sowie mit vielen Einzel-Unternehmen beschäftigt.
Zwei Gruppen verzeichneten zum Ende Verluste. Die beiden weiteren Gruppen konnten das Startkapital um 50 000 Euro vermehren.
Rang vier ging an „No Games“ mit einem Verlust von 10,5 Prozent. Sie hatten Ende 2009 auf eine Erholung der Solarwerte gesetzt, wurden aber mit diesem Umweltinvestment nicht belohnt. Auch die Gewinne mit einem US-Sportartikelhersteller zur Fußball-Weltmeisterschaft konnten die Verluste nicht auffangen. Rang drei ging an „Die Daxe“, die mit 3,75 Prozent Verlust abschlossen. Verluste mit Internet- und Softwareaktien konnten mit Gewinnen von Boeing und einem mittelgroßen Gesundheitsdienstleister nicht aufgeholt werden. Knapp im positiven Bereich lagen „Die Bullen“. Sie überschritten die Nullinie mit 172 Euro. Die Strategie, auf solide und günstig bewertete Industriewerte zu setzen, sicherte das Depot zwar gut ab, machte aber kurzfristig keine großen Sprünge.
Gewinner des Börsenspiels wurden „Die Purple Petersons“ mit einem Gewinn von immerhin 15 Prozent in weniger als sechs Monaten. Die Schüler hatten analysiert, dass sich die Apple-Aktie nach der Bekanntgabe neuer Produkte bisher immer sehr positiv entwickelt hat. Das machten sie sich mit einem großen Investment in diesen Titel zu nutze.
Alle Beteiligten hatten eine spannende und lehrreiche Zeit mit intensiven Auseinandersetzungen über Themen aus Wirtschaft, Politik und Börsenleben. Als Empfehlung für die nächste Gruppe hatten sie einen Rat: Wirtschaftsnachrichten lesen, und wieder erfolgreich anlegen.
