Garrel - Zur „Märchenstunde“ hatte der Heimatverein Garrel eingeladen. Renate Nording aus Nikolausdorf trug die Märchen vor – und zwar auf Plattdeutsch. Ähnliche Vorträge hatte sie bereits mehrfach gehalten, diese Leidenschaft hatte sie vor etwa drei Jahren entdeckt nach einem Seminar bei Heinrich Dickerhoff in Stapelfeld. „Ich habe schnell gemerkt, dass ich auf Hochdeutsch nicht erzählen kann“, berichtete Renate Nording den etwa 20 Interessiere im Johannes-Haus.
Märchen aus Irland, aus Schweden und den Niederlanden, aus Italien oder aus China hatte Nording, die Plattdeutsch zu ihrer Muttersprache erklärt, ausgewählt. Frei trug sie die Geschichten vor. Etwa das Märchen vom Jungen, dessen Vater im Sterben liegt, er ihn aber dank Knäckebrot den Klauen des Todes entreißen kann. In der Pause gab es Tee und Gebäck.
