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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Garrel

Drei Tage für das Allgemeinwohl

27.05.2019

Garrel /Petersfeld Tausende junge Menschen engagierten sich von Donnerstagabend bis Sonntag bei der Aktion „Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ für soziale Projekte in ihrer Nähe.

Darunter sind wieder die Katholische Landjugend (KLJB) aus Varrelbusch und aus Garrel, die Jungschützen der St.-Johannes-Schützengilde Garrel sowie die Kolpingfamilie, denn mitmachen können nicht nur Gruppen aus den katholischen Jugendverbänden.

KLJB Varrelbusch

Die Varrelbuscher Landjugendlichen waren, nachdem sie am Donnerstagabend noch eine Maiandacht organisiert hatten, am Freitag in der Waldkirche in Petersfeld an der Thülsfelder Talsperre im Einsatz. Insgesamt 68 Bänke dort wurden generalüberholt: Nachdem sie geschliffen worden waren, erhielten sie einen neuen Anstrich. Unkraut jäten und Boden planieren gehörten ebenso dazu. Auch ein neues Kreuz wurde aufgestellt, das alte war nicht mehr zu retten, berichtete Mareike Gerdes. Die Landjugend, die auch Mitglieder aus Petersfeld hat, hatte das Projekt beim BDKJ vorgeschlagen. „Wir wollten etwas für die Kirche machen“, schilderte Mareike Gerdes. Im Durchschnitt rund 15 Jugendliche unterstützten bei der Arbeit.

KLJB Garrel

Die Landjugend aus Garrel war auf dem Außengelände der Kindertagesstätte St. Peter und Paul im Einsatz. Etwa 20 Jugendliche und junge Erwachsene opferten das freie Wochenende und packten mit an. Insgesamt hat die KLJB fast 100 Mitglieder.

Die Kinder der Einrichtung Sankt Peter und Paul können ab heute auf einem feuerroten Mannschaftswagen spielen. „Wir haben für das Fahrzeug einen Standort gewählt, der noch nicht intensiv von den Kindern genutzt wird“, sagte Gunda Hinrichs, die sich über die Aktion sehr freute. „Diese Ecke wird dank des Wagens sicher ein beliebter Treffpunkt unserer Kinder“, ist die Leiterin überzeugt.

Neben dem Feuerwehrauto der Marke „KLJB“ wurde auch noch eine kleine Hütte gebaut, an der die Kinder herumklettern oder in die sie sich auch einfach zurückziehen können. Während das Feuerwehrauto fest einbetoniert wurde, lässt sich die Hütte schnell an einem anderen Platz aufstellen.

Das „dörfliche Kommunikationssystem“ hat sich im Vorfeld der Aktion einmal mehr bewährt. Zufällig trafen sich KLJB-Mitglieder und Erzieherinnen in einem Eiscafé. Die Anfrage der Erzieherinnen, ob sich die Landjugend wieder an der 72-Stunden-Aktion beteiligen werde, fand sofort ein positives Echo. Schnell gab es eine Zusage und Vorschläge, die jetzt realisiert wurden. Bei der Planung wurde ein Fachmann hinzugezogen. Der gab wertvolle Hilfen, damit der Wagen und die Hütte auch den Sicherheitsbedingungen entsprechen. Ihr ausdrücklicher Dank galt allen Sponsoren.

Die Kolpingfamilie hatte ihre Aktion zwar nicht offiziell bei der Aktion der Landjugend angemeldet, 72 Stunden waren dennoch etliche Vereinsmitglieder aktiv. Der Arbeitseinsatz galt dem Vereins- und Freizeitzentrum Pastorenbusch. Alte Pflasterungen, die wegen des moorigen Unterbodens abgesackt waren, wurden aufgenommen und neu verlegt. Die Pflasterung an einer Terrasse an dem Vereinsheim wurde vergrößert. Schließlich wurde eine neue Hecke gepflanzt und vor den vorhandenen Hecken Blumenzwiebeln gepflanzt.

Die Kolpingfamilie Garrel hat in den letzten Monaten erheblich in das Freizeitzentrum investiert. Es wurden neue Toiletten und Duschen gebaut, es gibt eine neue Küche und der Versammlungsraum wurde renoviert. Der TÜV war in den letzten Tagen auf dem Gelände, um die Spielgeräte auf ihre Sicherheit hin zu überprüfen. Jetzt können die Gäste kommen und sich über die verschönerte Anlage freuen. Der Pastorenbusch ist bei vielen Gruppen als Platz für ein Zeltlager sehr beliebt. Christ Himmelfahrt und über Pfingsten kommen die ersten Gruppen.

Schützen Garrel

Garrels Schützen fühlen sich dem Gedenken der Verstorbenen beider Weltkriege verpflichtet. Die Verfliesung vor der kleinen Kapelle auf dem Friedhof, die zum Gedächtnis der gefallenen Soldaten kurz nach dem Krieg errichtet wurde, war an vielen Stellen aufgeplatzt, die Fliesen locker. Dadurch wurde auch die Sicherheit der Besucher beeinträchtigt. Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion wurde die Fläche vor der Kapelle gründlich saniert. Die Maßnahme wurde gleichzeitig genutzt, um eine Rampe zu bauen, um Rollstuhlfahrern den Zugang zu ermöglichen.

Im Innern der Kapelle erinnern kleine Kreuze an die Gefallenen. Gebaut wurde die Kapelle unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, die Felsen für den Bau wurden mühsam aus Bissel und Sage herangeschafft.


Mehr zur Aktion unter   www.nwzonline.de/72stunden 
Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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