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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Garrel

Theater: Neid, Liebe und andere Laster

07.12.2016

Beverbruch Das Gaststätte Witte-König als Schauplatz eines Verbrechens: Am Wochenende fand mit „Das Morden geht weiter!“ („Dat dotgaohn hört nich up!“), aufgeführt von Beverbrucher und Großenkneter Hobby-Darstellern, das Krimi-Dinner seine Fortsetzung mit dem zweiten Teil nach der Premiere im vergangenen Jahr. Ort des Geschehens: die „Bar jeder Vernunft“, geführt von Wirtin Elfi Schulz (Beate Bührmann). Diese liegt direkt neben dem Finanzamt, deren Beamten Stammgäste bei „Elfi“ sind. Allen voran Amtsvorsteher Karl-Robert Riedinger (Ernst Unkraut-Brüning), jovialer Chef, der es am liebsten ruhig hat.

Als dessen Stellvertreter stirbt, macht sich Wolfgang Kipilla (Holger Pundt) Hoffnungen auf die Nachfolge. Diese aber werden jäh zerstört, als direkt nach der Beerdigung Amtsvorsteher Riedinger von einer externen Neubesetzung berichtet: Katja Schwarz (Maike Nienaber), eine junge, von der Landesbehörde eingesetzte Karrierefrau, die zur Durchsetzung ihrer Ziele auch ihre Ellenbogen einzusetzen versteht.

Bernhard Garnreiter (Peter Marks), zuständig für „Umsatzsteuer A-D“, umschmeichelt seine jeweiligen Chefs, um die Karriereleiter hochzusteigen.

Einfältig, aber zu echter Liebe fähig: Andreas Tischner (Felix Backhaus), der Benjamin in der Runde, von manchem Witz allerdings überfordert. Edith Marschner (Tanja Deye-Waschka), Beamtin in mittleren Jahren, hegt eine fatale Vorliege für Karl-Robert Riedinger.

Wie es sich für einen echten Kriminalfall gehört, geschieht auch ein Mord. Wer ermordet wird, wird nicht verraten, wer es getan hat, erst am Ende des Stückes. Nur dass jeder ein Motiv hat, stellt sich nach und nach heraus. Am Ende sind wieder die Besucher gefragt, die ihren Tipp auf den Mörder abgeben können.

Die Regie führt Meike Deepe – „zum ersten Mal“, wie sie im Gespräch mit der NWZ  berichtete. Als „Toopuster“ fungiert Beate Vornhagen. Für die Maske sind Brigitte und Heike Kemper verantwortlich und für das Bühnenbild sorgt Olaf Hasselmann.

Passend zum Kriminalfall liest sich auch die Speisekarte: „Goldbarren, umringt von heimischen Tiefgängern“, heißt es zur Vorspeise. Dann wird „hingerichteter Apfel“ serviert, am Büffet warten „Gebaute Bomben aus Hack und Wirsing“, „Schwienkrom ut’n Kessel“, „Flatter-Mann im Mantel gefangen“, „Sauer gewordener Mörder“, „Versunkener Goldschatz“, „Was ohne Getötetem“, „Kanonenkugeln“ und zur Nachspeise „Finanzspritzen“, „Schwarzgeld“ und „Goldbarren“. Zwischen den Gängen wird gespielt.

Die nächste Aufführung des „Krimi-Dinners“ findet an diesem Mittwoch um 19 Uhr bei Witte-König statt. Noch Plätze frei sind auch für die Aufführung am Freitag, 9. Dezember. Der Preis von 39,50 Euro pro Person beinhaltet die Eintrittskarte, das Menü sowie ein Empfangsgetränk.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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