Nikolausdorf - Die Teilnahme von angebotenen Fahrten und Reisen – für Menschen mit Behinderungen häufig ein Problem, scheitert es doch oft schon an geeigneten Transportmitteln.

Die katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Garrel bot kürzlich für die gesamte Gemeinde eine Fahrt zum Katholikentag nach Münster an. Auch der Nikolausdorfer Franz Koddenberg, Behindertenbeauftragter der Gemeinde Garrel, wollte daran teilnehmen. „Bei meiner Anmeldung als Rolli-Fahrer bekam ich erst keine Zusage“, berichtete er. Denn die eingesetzten Busse waren nicht behindertengerecht.

„Letztlich wurde dann aber doch von der Kirchengemeinde ein entsprechender Bus eingesetzt, so dass ich als Rollstuhl-Fahrer teilnehmen konnte“, freut sich Koddenberg. Und nicht nur er. Auch eine weitere Rollstuhl-Fahrerin nahm daraufhin an der Fahrt teil. „Wir reisten sehr komfortabel und bequem mit der Gruppe aus Garrel zum Katholikentag. Den Tag konnten wir genießen und ebenso bequem die Heimreise antreten.“

Für den Behindertenbeauftragten ein gutes Beispiel für Inklusion, dass „Schule machen sollte“, in dem auch andere Gruppen und Vereine diesem Beispiel folgen.