VARRELBUSCH - VARRELBUSCH/HGD - Die Delegiertenversammlung des Landesbezirksverbandes Oldenburger Münsterland-Hümmling im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften hat Walter Einhaus an die Spitze des Verbandes gewählt. Er löst Heinz Wilken ab, der einstimmig zum Ehrenlandesbezirksbundesmeister gewählt wurde.
Zuvor hatte Wilken die rund 200 Teilnehmer begrüßt. Als Ehrengäste waren unter anderem Garrels Bürgermeister Andreas Bartels, Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies, Diözesanbundesmeister Peter Heeß und Diözesanjungschützenmeister Franz-Josef Wellmanns dabei.
Im Mittelpunkt der Tagesordnung standen die Wahlen des Landesbezirksbundesmeisters, des Missionsbeauftragten und die Wahl von vier Mitgliedern für das Komitee der katholischen Verbände des Offizialatsbezirks. Als Kandidaten für Wilkens Nachfolge wurden Hubert Kessing, Bezirksbundesmeister Bezirk Vechta, und Walter Einhaus, Bezirksbundesmeister Bezirk Cloppenburg, vorgeschlagen. Die Wahl fiel schließlich auf Einhaus (64 Stimmen) aus Petersfeld, der auch Brudermeister der St.-Hubertus-Schützengilde Varrelbusch, Petersfeld, Resthausen, Falkenberg und Staatsforsten ist. Er ist damit „Chef“ von mehr als 12 000 Schützen.
Ebenfalls aus Altersgründen stellte Ernst Budde sein Amt als Missionsbeauftragter des Landesbezirksverbandes zur Verfügung. Budde war 17 Jahre als Missionsbeauftragter tätig und hat in dieser Zeit mit den Spenden der Schützen eine Vielzahl von Priesterpatenschaften bei Missio Aachen vorgenommen. Insgesamt hat das Missionswerk der Schützen bisher 69 Patenschaften übernommen. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten Josef Behnken, der wie Budde der Schützenbruderschaft Vahren, Stapelfeld und Umgebung angehört.
Bei der Wahl der Mitglieder zum Komitee der katholischen Verbände folgten die Delegierten dem Vorschlag des Vorstandes, so dass diese Funktion von den drei Bezirksbundesmeistern und dem Landesbezirksbundesmeister wahrgenommen wird. Bestätigt wurde Markus Stammermann als Landesbezirksjungschützenmeister.
