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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Garrel

„Von Geheimtreffen halte ich nichts“

14.02.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]VECHTA /GARREL VECHTA/GARREL/HEG - Zwei Tage vor dem Treffen der Spitze im NFV-Bezirk Weser-Ems mit den Kreisvorsitzenden des Bezirkes Lüneburg haben einige Funktionäre noch einmal ihre deutliche Unterstützung für Eugen Gehlenborg als künftigen NFV-Präsidenten hervorgehoben. Martin Fischer, Vorsitzender im Kreis Vechta, machte deutlich: „Wir stehen zu Eugen Gehlenborg.“

Die Vechtaer erwarten auch eine Kandidatur von Gehlenborg. „Jede Wahl birgt ein Risiko, es kann immer knapp ausgehen.“ Fischer ist aber „fest davon überzeugt, dass diese Wahl deutlich für Gehlenborg ausgeht“.

Am 10. September wird der Nachfolger von NFV-Präsident Engelbert Nelle (71) gewählt. Dieser selbst hat – wie berichtet – den NFV-Verwaltungsdirektor Karl Rothmund vorgeschlagen und anfangs den Vorschlag des NFV-Bezirkes Weser-Ems, der auf Gehlenborg lautete, unterschlagen.

Nunmehr macht ein Kompromiss die Runde, der Gehlenborg unter den Vize-Präsidenten hervorheben soll und erst 2007 ins Präsidentenamt hievt (die NWZ berichtete). Rothmund soll für zwei Jahre NFV-Präsident werden und dann – über den Weg des Schatzmeisters beim Norddeutschen Fußballverband (NordFV) für den Bremer Dieter Jerzewski – fürs Schatzmeisteramt beim DFB kandidieren. Der jetzige Amtsinhaber Heinrich Schmidhuber (Waldkirchen) kann dann wegen Überschreitens der Altersgrenze beim DFB-Bundestag nicht mehr vorgeschlagen werden. Neuer Präsident des NordFV wird nach dieser Überlegung der Bremerhavener Wolfgang Zumm.

„Das sind mir zu viele Fragezeichen“, meint Martin Fischer. Zudem passt dem Holdorfer Fußballfunktionär diese Regelung nicht. „So etwas gab es noch nie, dass der kleinste Landesverband den Präsidenten beim Norddeutschen Fußballverband stellt.“

Diese Übergangsregelungen sollen am kommenden Freitag, 18. Februar, in Dinklage mit dem Präsidenten Nelle, den beiden Kandidaten Rothmund und Gehlenborg sowie dem NFV-Bezirksvorsitzenden Ferdi Dunker besprochen werden. „Vor solchen Geheimtreffen halte ich nichts.“ Der Bezirk Weser-Ems solle – so Fischer weiter – bei seiner Linie bleiben. Die Fußballvereine im Kreis Vechta hätten Gehlenborg in der vergangenen Woche mit auf dem Weg gegeben, sich nicht verbiegen zu lassen.

Auch Willy Fehren, der Vorsitzende des NFV-Kreises Emsland, erklärte sich solidarisch Gehlenborg. „Wir haben von Anfang an zu dieser Kandidatur gestanden.“ Wenn Gehlenborg dabei bliebe, werde er auch ein guter Kandidat.

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