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NWZonline.de Region

Blütenboden und Blätter eine Delikatesse

09.09.2017

In den vergangenen Jahren haben sich die Artischocken in vielen Gärten eingebürgert, sei es als Schmuckpflanze oder als Gemüse. Gerade im Herbst bilden sie, wenn sie nicht geerntet werden, mit ihren blauvioletten Blüten einen Farbtupfer im Garten.

Die Artischocke zählt zur Familie der Distelgewächse und ist eine ausdauernde Pflanze. Ihre großen fiederteiligen weißfilzigen Blätter und ihre blauvioletten Blüten zeigen Ähnlichkeiten zu den heimischen Esels- und Sumpfkratzdisteln.

Artischockensamen werden im März in Töpfen im Haus ausgesät und nach den Eisheiligen im Abstand von einem Meter ins Freiland ausgepflanzt. Der Boden muss reichlich mit Komposterde versorgt werden. Kopfdüngungen mit Pflanzenjauchen während des Sommers fördern das Wachstum.

Im ersten Jahr entsteht nur ein geringer Knospenansatz, und man kann die Pflanzen blühen lassen. Die Ernte beginnt im Sommer des zweiten Jahres.

Abgeschnitten werden die voll entwickelten Knospen vor der Blüte. Der fleischige Blütenboden und die Hüllblätter von jungen Artischockenknospen sind, roh mit Essig, Öl und Salz, oder von größeren Exemplaren, in Salzwasser gekocht, eine Delikatesse.

In unseren Breiten der ist der Winterschutz der Pflanzen im Garten sehr wichtig. Im Herbst wird der Spross über dem Boden abgeschnitten, und die Wurzeln werden mit einem dicken Kranz aus Stroh, Laub und holzigen Gartenabfällen abgedeckt.

Belässt man die Artischocken über Winter im Garten, lässt der Ertrag nach vier Jahren wesentlich nach, die Pflanzen müssen ersetzt werden.