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NWZonline.de Garten

Bad fördert das Wachstum

25.02.2012

Mit dem Kauf der verschiedenen Sämereien und der Planung der Gemüsebeete beginnt die Gartensaison. Wenig bekannt ist, dass mit verschiedenen Maßnahmen das Samenkorn und die Keimung positiv beeinflusst werden können. Im naturgemäßen Anbau fangen die Vorbeugung vor Krankheiten und die Förderung des Wachstums bereits beim Saatgut und seiner Behandlung an.

Schnell trocknen

Die Sämereien erhalten vor der Aussaat häufig ein Saatbad aus Kamillentee oder Baldrianblütenlösung. Der Baldrianblütenextrakt besteht aus den Blüten dieser Heilpflanze, die im frischen Zustand vier Tage in Wasser eingeweicht werden, ehe man die Flüssigkeit abseiht.

Für eine Beize mit Kamille bereitet man einen Kamillentee zu. Ein bis zwei Löffel Kamillenblüten werden mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergossen und zugedeckt zehn Minuten ziehen gelassen. Danach wird abgeseiht und der abgekühlte Tee verwendet.

Für diese Bäder legt man die Samen getrennt nach Sorten in mit dem Namen der Pflanze beschriftete Zellstofftaschentücher und belässt sie eine Viertelstunde in der angesetzten Lösung. Anschließend breitet man die Tücher auf einigen Zeitungen aus, so dass die Samen rasch trocknen. Noch am selben Tag wird ausgesät.

Bohnen, Erbsen, Kohl, Radieschen und Rettich erhalten ein Kamillenbad. Chicorée, Gurken, Kürbis, Paprika, Porree, Tomaten, Sellerie und Zwiebeln werden in verdünntem Baldrianblütenextrakt gebadet.

Keine Chemie

Beizen mit chemischen Insektiziden werden im naturgemäßen Anbau nicht verwendet. Üblich sind aber das Beizen von Selleriesamen mit zweiprozentiger Wasserglaslösung für 20 Minuten, um der Sellerieblattfleckenkrankheit vorzubeugen.

Gegen Samen übertragende Pflanzenkrankheiten, meist pilzlichen Ursprungs, hat sich auch eine Heißwasserbeize bewährt. Die Samen werden bis zu einer halben Stunde in 50 Grad heißes Wasser getaucht, danach gekühlt, getrocknet und bald ausgesät.

Es lohnt sich beim naturgemäßen Anbau, dem Saatgut wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Oft ist dies eine der Grundlagen für die erfolgreich verlaufende Ernte.

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