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NWZonline.de

Eisenhut: Blaues Wunder im Staudenbeet

22.07.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-07-22T05:27:16Z 280 158

Eisenhut:
Blaues Wunder im Staudenbeet

Bei der Auswahl von Pflanzen für das Staudenbeet fällt es nicht schwer, Gartenpflanzen mit gelben und rosa bis violetten Farbtönen zu bestimmen. Rote Farben sind schon seltener, und noch schwieriger wird es beim reinen Blau. Um so gelegener ist da der Eisenhut, der nach der Ritterspornblüte vom Juni bis in den August hinein mit hohen, endständigen Rispen blüht.

Daneben gibt es auch noch Herbstsorten, die vom September bis in den Oktober hinein blühen. Je nach Sorte werden die Pflanzen 60 Zentimeter bis 1,5 Meter hoch und zeigen dunkelblaue bis violette Farbtöne. Die Sorte „Bicolor“ blüht weißblau.

Im Garten lässt sich der Eisenhut, der zu den Schattenstauden gehört, zur vielfältigen Gestaltung verwenden. Sommerblühende Sorten passen sehr gut im Staudenbeet neben Astilben, Margerite, Phlox und Goldschafgarbe und herbstblühende Sorten zu Silberkerzen und Japananemonen. In einer naturnahen Pflanzung steht Eisenhut auch gut am Gehölzrand neben Glockenblumen und Waldgeißbart.

Eisenhut liebt einen frischen und nährstoffreichen Boden an einem halbschattigen bis schattigen Stand. Im Sommer ist bei leichtem Boden immer für genügend Feuchtigkeit zu sorgen.

Immer üppiger entwickelt sich der Eisenhut, wenn er jahrelang ungestört an derselben Stelle wachsen kann. Die zahlreichen Blütenstiele eignen sich gut zum Schnitt und halten lange in der Vase.

So sehr die Blüten auch zum Spielen einladen, ist es für Kinder aber auch für Erwachsene außerordentlich wichtig zu wissen, dass alle Pflanzenteile stark giftig sind. Dies ist leider immer noch zu wenig bekannt. Jährlich kommen wiederholt Vergiftungen mit dem Eisenhut vor, die schlimmstenfalls tödlich enden.