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NWZonline.de Garten

Bunter Abschied vom Sommer

08.10.2016

Zum Ausklang des Sommers zeigt sich das Staudenbeet noch einmal in farbenprächtigem Gewand. Vorherrschend sind Gelb- und Rottöne, zum Beispiel von Mädchenauge, Goldrute, Sonnenauge, ausdauernder Sonnenblume, Sonnenbraut, Sonnenhut und Herbstastern. Während der Name „Sonne“ bei vielen Stauden auf gelbe Blüten hinweist, bringen die Herbstastern Abwechslung in die Farbgestaltung. Außer in roten Farbtönen leuchten die Blütensterne lila, violett und tiefblau.

Aus Nordamerika

Die auffälligsten Vertreter unter den Herbstastern sind die hohen Glattblattastern (Aster novi-belgii). Mit ihrer Wuchshöhe von bis zu eineinhalb Metern und Raum greifenden Büschen von gut einem Quadratmeter gehören sie zu den größten Vertretern dieser Stauden. Unter allen Astern bilden sie auch die ansehnlichsten und leuchtendsten Blütensterne. Die herausragendsten Sorten sind die rosarot blühende „Crimson Brocade“, die zart hellblau blühende „Marie Ballard“ und die spät blühende dunkellilablaue „Dauerblau“.

Einige Wermutstropfen trüben aber die Freude an den glattblättrigen Astern: Bei Regenwetter fallen die Büsche häufig auseinander und müssen deshalb zeitig angebunden werden. Ärgerlicher ist ihre Anfälligkeit für Mehltau, die sich besonders in feuchten Sommern zeigt. Die schönste Blütenpracht wirkt nicht mehr, wenn die Blätter weißlich scheckig aussehen.

Aus diesen Gründen besonders empfehlenswert sind die Raublattastern (Aster novae-angliae). Sie stammen wie die Glattblattaster aus Nordamerika und erreichen eine Höhe von bis zu 1,50 Metern. Ein großer Vorteil der Raublattastern ist, dass sie kaum von Mehltau befallen werden. Außerdem sind sie standfester als die glattblättrigen Astern. Die Raublattastern sind von allen anderen Arten auch am widerstandsfähigsten. Sie stellen keine großen Ansprüche an den Standort, vertragen sogar Trockenheit und sind nicht frostempfindlich. Wichtig ist nur ein Platz in voller Sonne, wo sie ihre ganze Blütenpracht entwickeln.

Mehrere Büsche

Neben den blauen Farbtönen („Barr’s Blue“) überwiegen bei den Raublattastern die roten Farbtöne von karminrot („Paul Gerber“) über rubinrot („Rubinschatz“) bis tieflachsrosa („Rudelsburg“).

Herbstastern gehören von der Gartenplanung her zu den klassischen Blumen alter Bauerngärten. Dort fanden sie als Zaun- und Randbepflanzung Verwendung. Im Staudengarten sollte man möglichst mehrere Büsche verschiedener Farben pflanzen. Als Pflanzgemeinschaft bieten sich für die hohen Arten große Stauden mit Gelbtönen an, wie zum Beispiel Goldrute und Sonnenbraut. Halbhohe Arten pflanzt man vor Feuerdorn und neben Herbstmargeriten und Schafgarben.

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