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NWZonline.de Garten

Die Bodenanalyse – wofür ist sie überhaupt gut?

21.04.2013

Wenn die Natur im Frühling neu erwacht, stehen auch entsprechende Vorbereitungen für die bevorstehende Saison an, damit der Garten seine volle Farbenpracht entfalten kann. Auch Gemüse und Kräuter sollten gedeihlich wachsen und den gewünschten Ertrag liefern.

Waren im letzten Jahr Wachstum und Aussehen optimal oder doch nicht so ganz zufriedenstellend?

Egal, wie das Gartenjahr verlaufen ist: Eine Bodenuntersuchung ist stets ratsam und gibt nicht nur Auskunft über den Nährstoffgehalt des Bodens, sondern auf Wunsch auch fachliche Empfehlungen zum richtigen Düngen.

Wie Mechtild Ahlers (Bild) von der Niedersächsischen Gartenakademie in Bad Zwischenahn-Rostrup betont, sei es ideal im Winter oder im zeitigen Frühjahr – also außerhalb der Hauptwachstumsphase – Bodenproben zu ziehen.

Hinweise zur Probennahme

= Von der zu untersuchenden Fläche an 15 bis 20 Einzelstellen spatentief in den Boden stechen und an den glatten Kanten von unten nach oben mit einem Löffel die Erde entnehmen und in einen sauberen Eimer geben. „Es ist schon wichtig, den Boden an verschiedenen Stellen der betreffenden Fläche zu entnehmen “, so Mechthild Ahlers.

= Die Erde im Eimer gut durchmischen, dann etwa 300 Gramm (ca. 0,5 Liter eine Hand voll) von dieser Mischprobe in einen sauberen Plastikbeutel geben und beschriften, zum Beispiel: Rasen oder Blumenbeet oder Gemüseland.

= Zusammen mit dem ausgefüllten Probebegleitbogen „Untersuchungsauftrag für gärtnerische Erden, Substrate, Wasser, Haus- und Kleingärten“ an das Institut für Boden und Umwelt, Oldenburg, schicken. Das Formular kann entweder im Internet unter www.lufa-nord-west.de (Link: Downloads) herunter geladen werden oder telefonisch angefordert werden bei der Niedersächsischen Gartenakademie unter 04403-979654.

Die Auswertung und Düngeempfehlung

Die Grunduntersuchung beim Oldenburger Institut beinhaltet folgende Laborwerte:

-Bodenart

-Säure-Wert (pH-Wert)

-Kaligehalt

-Magnesiumgehalt

-Phosphatgehalt

Eine schriftliche Düngeempfehlung ist empfehlenswert, da die die Laborwerte hier bewertet werden und in eine praktische Düngeempfehlung für die nächsten drei Jahre in g/m² mit handelsüblichen Düngemitteln umgesetzt wird. „Mit dieser Auswertung erhält der Gartenbesitzer gegen einen Aufpreis eine praktische Anleitung, welchen Dünger er wann und wie in den nächsten drei Jahren einsetzen kann, um die Kulturen gezielt zu versorgen und die Nährstoffe, die im Boden stecken zu berücksichtigen. Die Empfehlungen werden immer kulturbezogen gegeben, daher ist die genaue Angabe der Probe wichtig“, empfiehlt die Gartenexpertin.

Verantwortungsvolles Düngen schont Umwelt und Geldbeutel

Viele Gartenbesitzer streuen regelmäßig im Frühjahr pauschal Dünger, ohne den eigentlichen Bedarf zu kennen. „Aus Unwissenheit wird oft viel zu viel gedüngt – aber viel hilft nicht viel“, weiß Mechtild Ahlers. Dabei weisen z.B. über 80 % der Bodenanalysen bereits einen erhöhten Phosphorgehalt auf, der bei der turnusmäßigen Düngung mit mineralischem Volldünger noch erhöht wird. Gerade deshalb sei eine Nährstoffanalyse ratsam und wichtig, damit Gartenbesitzer erfahren: „Verantwortungsvolles Düngen heißt, was steckt im Boden und was braucht die Pflanze“.

@ Mehr Infos unter www.lwk-niedersachsen.de

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