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NWZonline.de Garten

Erdbeeren auf kleinstem Raum

18.04.2015

Vollreife Erdbeeren frisch aus dem eigenen Anbau sind fruchtige Delikatessen und kaum mit den gekauften Beeren zu vergleichen. Ein fehlender Garten ist heutzutage kein Grund mehr, auf diese Genüsse zu verzichten, da geeignete Sorten und spezielle Pflanzgefäße einen Anbau selbst auf der Terrasse und dem Balkon zulassen.

Früchte ab Juni

Seit einigen Jahren sind die Klettererdbeeren sehr beliebt. Die Mutterpflanzen bilden ständig Ausläufer, die sozusagen in der Luft hängen und dort blühen und fruchten und sogar selbst wieder Ausläufer entwickeln. Diese Ranken klettern jedoch nicht von alleine. Sie werden ständig an einem Maschendraht oder an Stäben hochgebunden. Möglich ist es auch, diese Erdbeeren in Kästen hoch an der Wand anzubringen und sie dann als Hängeerdbeeren zu kultivieren.

Klettererdbeeren sind mehrmals tragende Sorten. Im Juni/Juli tragen die Mutterpflanzen Früchte, während von den Ablegern bis zu den ersten Frösten immer leckere Beeren zu naschen sind.

Klettererdbeeren gehören aber leider nicht zu den langlebigen Sorten. Nach zwei bis drei Jahren ist ihre Kraft erschöpft. Um auf einen teuren Neukauf zu verzichten, zieht man sich rechtzeitig Jungpflanzen an. Geeignet sind die Tochterpflanzen der ersten Generation, also die Ausläufer direkt neben der Mutterpflanze. Diese lässt man in der Erde wurzeln, kappt den weiteren Ausläufer und nabelt die Pflanze ab, sobald sich einige Blätter gut entwickelt haben.

Eine andere Methode, auf kleiner Fläche viele Erdbeeren zu kultivieren und später zu ernten, ist der Anbau in Tonnen oder ähnlichen Pflanzgefäßen. Dort werden die Pflanzen nicht nur an der Oberfläche eingesetzt, sondern auch an den Seitenwänden, nachdem dafür vorher Löcher im Abstand von 10 bis 15 Zentimetern gebohrt wurden.

Diese Pflanzmethode hat den Vorteil, dass auf kleinster Fläche zahlreiche Erdbeeren fruchten, zum anderen sind die Tonnen mobil und können mit einer Sackkarre transportiert werden. So lassen sie sich im Spätsommer durch blühende Kübel ersetzen.

Bei Trockenheit wässern

Für eine Bepflanzung von Tonnen eignen sich besonders Monatserdbeeren, da sie keine Ausläufer bilden, die für ein unübersichtliches Erdbeerdickicht sorgen würden.

Monatserdbeeren sind nahe Verwandte der Walderdbeeren und entwickeln kleinere Früchte, die im Aroma aber unübertroffen sind. Sie zählen ebenfalls zu den mehrfach tragenden Sorten, die vom Juni bis in den November Früchte tragen. Einmal gekaufte Monatserdbeeren lassen sich in den folgenden Jahren leicht über Aussaat im Frühjahr vermehren.

Um Erdbeeren, ob im Topf oder am Spalier, ein gutes Wachstum zu ermöglichen, ist ein feuchter, mittelschwerer bis leichter, nährstoffreicher, leicht saurer Boden mit einem hohen Humusgehalt ideal. Die Ableger werden so tief gepflanzt, dass das Herzblatt gerade noch herausschaut. In trockenen Wochen werden die neu angelegten Beete kontinuierlich gewässert.

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