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NWZonline.de Region

Frostschäden an Gehölzen

21.01.2017

Das mildeste Winterklima in unserer Region ist im Nordseegebiet, wo die Tiefsttemperaturen nur in den seltensten Fällen unter minus neun bis zwölf Grad fallen. In der Norddeutschen Tiefebene ist es schon kälter, dort muss mit Frost von minus 15 bis minus 20 Grad gerechnet werden. Wichtig ist es auch zu wissen, dass nicht jeder Frost die Gehölze schädigt. Liegt zum Beispiel eine dicke Schicht Schnee, schützt diese die Bäume gut vor Minusgraden.

Den meisten unserer heimischen Bäume kann aber in der Regel kein Frost schaden: Kiefer, Sibirische Fichte, Zitterpappel und Moorbirke vertragen Temperaturen bis minus 45 Grad, Faulbaum, Gemeine Fichte und Schwarzerle bis minus 40 Grad, Buche, Stieleiche, Winterlinde und Spitzahorn bis minus 34 Grad und Feldahorn, Kornelkirsche und Vogelkirsche bis minus 28 Grad. Ab diesen Werten gibt es die ersten Gehölze, die in ungünstigen Lagen kalte Füße bekommen.

Buchsbaum, Efeu, Eibe und Walnuss vertragen Minusgrade nur geringfügig unter minus 20 Grad. Atlaszeder, Lorbeerkirsche und Stechpalme können Schäden ab minus zwölf Grad erleiden und Pinie, Steineiche, Schmetterlingsstrauch und Strandkiefer bei Temperaturen unter minus sieben Grad.

Noch empfindlichere Gehölze wie Bougainvillea, Dattelpalme, Echte Zypresse, Eukalyptus, Kamelie, Lorbeerbaum, Immergrüne Magnolie, Japanische Hanfpalme und Ölbaum überleben bei uns unbeschadet mit einem Winterschutz oder unter Glas.