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NWZonline.de Region

Stangensellerie wird immer beliebter

29.07.2017

Der Grund für die Beliebtheit dieses Selleries liegt sicherlich im knackigen, würzig-süßen Geschmack, der Kalorienarmut und dem Umstand, dass er roh zu Salaten, gedünstet oder zu Aufläufen verwendet werden kann. Ideal ist zudem seine lange Haltbarkeit im Kühlschrank. Im Herbst im Garten geschützt eingeschlagene Pflanzen halten sogar über Monate.

Bekannter sind seine nahen Verwandten Knollen- und Schnittsellerie, wer aber einmal die zarten Stangen des Bleichselleries gekostet hat, weiß auch dieses Gemüse zu schätzen. Unterschieden wird zwischen grünem Stangensellerie und dem Bleichsellerie, dessen Blätter heller und dessen Stiele goldgelb sind. Der Geschmack ist zudem etwas zarter.

Durch Züchtungserfolge bieten sich heutzutage allerdings die selbstbleichenden Selleriesorten an wie „Goldgelber Selbstbleichender“ oder „Spartan“. Der Anbau dieser Sorten benötigt weniger Arbeit. Spätestens kurz vor den ersten Nachtfrösten wird der Bleichsellerie abgeerntet und bis zum Verzehr mit den Wurzeln in Sand eingeschlagen, wo er eine Zeit lang gut aufbewahrt werden kann.

Da Stangensellerie noch nicht so bekannt sind, kann es Schwierigkeiten geben, Jungpflanzen zu bekommen. Es lohnt sich also, eine Aussaat im nächsten Jahr vorzumerken.

Stangensellerie sät man wie den Knollensellerie schon zeitig im März in Schalen auf der warmen Fensterbank aus. Nach dem Auflaufen wird ein- bis zweimal pikiert. Ende Mai wird ausgepflanzt, ein eher engerer Abstand von 30 Zentimetern in der Reihe und ein Reihenabstand von 25 Zentimetern sind ideal. Wenn die Pflanzen angewachsen sind, wird Sellerie als Starkzehrer öfter mit verdünnter Pflanzenjauche gedüngt.