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NWZonline.de

Himbeerkäfer abklopfen

15.07.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-07-15T11:33:17Z

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Himbeerkäfer abklopfen

Die Enttäuschung ist groß, wenn sich die Früchte der Himbeeren schadhaft zeigen. Der Verursacher ist die Himbeermade, die Larve des Himbeerkäfers.

Die Käfer erscheinen von Mai bis in den Juli hinein. Die Weibchen legen ihre Eier hauptsächlich an den Blüten ab, aus denen die gelblichen Larven schlüpfen. Während die Käfer an Knospen, Blüten, Blättern und unreifen Früchten fressen, ernähren sich die Larven nur vom Fruchtfleisch und sorgen so für eine Beeinträchtigung der Ernte.

Eine Bekämpfung ist nur sinnvoll, wenn in den Vorjahren ein stärkeres Auftreten beobachtet wurde, ein geringerer Befall ist als natürliche Fruchtausdünnung zu dulden. Vorbeugend ist auf eine gute Bodenbedeckung unter den Sträuchern zu achten. Auf ländlichen Anwesen kann man zur Blütezeit auch Hühner in die Bestände treiben, die die Käfer reduzieren.

Stellt man die graubraunen, ovalen, etwa einen halben Zentimeter großen Käfer fest, kann man sie auch gut von den Sträuchern auf eine untergelegte Folie abklopfen und aus dem Gartenbereich entfernen. Entschließt man sich zu einer Behandlung, empfiehlt es sich zur Flugzeit der Käfer, frühmorgens oder abends in die Blüten Steinmehl zu stäuben oder mit nützlingsschonenden Produkten zu spritzen. Meistens reicht aber ein Abklopfen der Sträucher vollkommen aus, um eine zu starke Population des Käfers zu vermeiden.