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NWZonline.de Region

Pflanztipp: Kräuter haben immer Saison

18.07.2015

Der Vorteil einer eigenen Kräuteranzucht macht sich schnell bemerkbar. Knackige Salate, Gemüse-, Kartoffel-, Fisch- und Fleischzubereitungen schmecken unverwechselbar würziger mit frisch geerntetem Grün. Ein fehlender Haus- oder Kleingarten ist kein Hinderungsgrund, selbst Kräuter anzubauen. Einige Töpfe oder Kästen, besonders dekorativ sind Terrakottagefäße mit mehreren Taschen, ermöglichen einen Kräuteranbau selbst auf einem kleinen Balkon oder einer Terrasse. Sogar ein geräumiges Fensterbrett reicht für den eigenen Bedarf aus.

Jetzt noch aussäen

Da fast alle Kräuter lichtbedürftig sind, ist eine Ausrichtung von Südost bis Südwest als Standort am günstigsten. Nordfenster oder -balkone sind nicht geeignet. Bei Balkonen spielt der Wind eine große Rolle, denn ab dem vierten, fünften Stock weht es meist kräftig. Da die Pflanzen starken Wind nicht vertragen, wird in dieser Höhe auf nach außen hängende Kästen verzichtet. Dies gilt auch für Kästen vor Fensterbänken. Selbstverständlich sollten Kräuter, die der Ernährung dienen, auch nicht an stark befahrenen Straßen gezogen werden. Dort erhalten Blumen und Zierpflanzen den Vorrang.

Verwendet man Gefäße, in denen mehrere Kräuter Platz finden, ist es sinnvoll, sie nach ein- und mehrjährigen Pflanzen zu trennen, da dann eine Überwinterung einfacher fällt. Zu den ein- und zweijährigen Pflanzen, die jetzt noch gut ausgesät werden können, gehören Bohnenkraut, Dill, Kerbel, Portulak, Petersilie und Löffelkraut. Basilikum und Majoran kauft man sich bereits als große Pflanzen.

Zu den begehrten Kräuterstauden gehören viele Mittelmeerpflanzen wie Lavendel, Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian, Tripmadam, Weinraute, Winterbohnenkraut und Ysop. Sie wollen einen mageren, kalkhaltigen, eher trockenen Boden erhalten. Da alle diese Kräuter nicht zu groß werden, kann man einige von ihnen in geeigneten Gefäßen gut zusammenpflanzen und gemeinsam frostfrei überwintern.

Ausreichend gießen

Für erste Versuche reicht es aus, sich auf einige Kräuter zu beschränken, später lässt sich der kleine Würzgarten je nach Platz und Vorlieben für bestimmte Duft- und Geschmacksrichtungen erweitern.

Zu den großen Kräuterstauden gehören Beifuß, Comfrey, Engelwurz, Liebstöckel und Meerrettich. Sie werden einen Meter hoch und höher. Nur gut halb so groß werden Eberraute, Estragon, Pfefferminze, Pimpinelle und Zi­tronenmelisse. Zu den kleinen Kräuterstauden gehören Schnittlauch und Waldmeister.

Für eine ausreichende Wasserversorgung muss während der Wachstumszeit ständig gesorgt werden, da Pflanzen in Kübeln schneller austrocknen. Tongefäße verdunsten zudem bis zur Hälfte des gegebenen Wassers.

Bei der Verwendung von buschigen Pflanzen beginnt die Erntezeit im neu angelegten Kräutergärtchen sofort und geht bis in den Spätherbst hinein. Von den frostfrei überwinternden Mittelmeerkräutern kann man auch in der kalten Jahreszeit immer einige Blättchen zupfen. Manche Kräuter liefern sogar so viel Grün, dass es getrocknet oder eingefroren werden kann.

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