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NWZonline.de

Kugeldisteln liefern reichlich Nektar

15.07.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-07-15T11:33:20Z 280 158

Schmuckstaude:
Kugeldisteln liefern reichlich Nektar

Für Liebhaber von Trockensträußen zählen alle Edel- und Kugeldisteln zu den begehrten Blumen. Bevor sie aufblühen, schneidet man die Stängel ab und trocknet sie kopfüber aufgehängt. Ausgezeichnet eignen sich alle Zierdisteln zur Zusammenstellung bunter sommerlicher Sträuße für die Vase. Selbst in Blumengeschäften werden mittlerweise immer häufiger Sträuße mit diesen Disteln angeboten.

Da mit Disteln in der Regel nicht besonders willkommene Gartenpflanzen in Verbindung gebracht werden, ist es kein Wunder, dass diese Stauden in Gärten selten zu sehen sind. Aber gerade die Kugeldisteln gehören zu den wertvollen Schmuckstauden und bieten wie alle einfachen Arten reichlich Nektar und Pollen für Bienen, Schmetterlinge und andere Fluginsekten. Wenn die großen, meist stahlblauen Kugeln mit ihren vielen Einzelblüten aufblühen, sind sie von Insekten umlagert. Aber auch wenn sich die Blüten noch nicht zeigen, fällt diese Staude durch ihre großen graugrünen, fiederschnittigen Blätter auf.

Im Garten gehört die zu den Korbblütlern zählende Kugeldistel zu den unproblematischen Stauden. Sie ist besonders winterhart und gegen Krankheiten widerstandsfähig. Sie wächst auch auf magerem, leichtem Boden gut, lediglich Staunässe verträgt sie nicht. Besonders an vollsonnigen Standorten bilden sich viele üppige Blüten.

Die Pflanzen werden bis zu 1,5 Meter groß und entwickeln mit den Jahren einen kräftigen Wurzelstock, den man im zeitigen Frühjahr einfach teilen kann. Kugeldisteln passen gut ins Staudenbeet oder vor Gehölzpflanzungen. Besonders ins Auge fällt eine Anpflanzung vor dem hohen weiß blühenden Schleierkraut. Farblich wirken Kugeldisteln gut zu gelb blühender Schafgarbe, Sonnenbraut und Goldrute, zu roten oder blauen hohen Astern oder zu gelbrot blühenden Fackellilien.