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NWZonline.de

Maulwürfe willkommen

11.02.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-02-11T05:33:21Z

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Maulwürfe willkommen

Jetzt im Winter findet der Maulwurf mit seinen Grabe­aktivitäten in den Gärten nicht viel Wohlwollen. Er sollte aber nicht mit den Wühlmäusen in einen Topf geworfen und gejagt werden.

Der Maulwurf ist ein fleißiger Wühler. Am Tag kann er bis zu 100 Meter Gänge und dabei weit über 20 Erdhaufen bauen. Dies ist auf einem Zierrasen sicherlich ärgerlich, sollte aber nicht zu einer Bekämpfung dieses Tieres führen. Dies ist außerdem verboten; der Maulwurf steht auch in Hausgärten unter besonderem Schutz. Da er zudem ein Nützling ist, ist auch eine Vergrämung wenig sinnvoll.

In seinem Gangsystem sammeln sich eine Vielzahl von Erdinsekten, Würmern und Larven, von denen sich der Maulwurf ernährt. Dazu gehört auch die Tipula-Larve bzw. -puppe, die bekanntlich im Rasen für größere Schäden sorgen kann. Da sich der Maulwurf als reiner Fleischfresser außerdem nicht von den Wurzeln ernährt, kann er auch keinen Schaden an Kulturpflanzen anrichten. Außerdem liegen die Gänge recht tief, so dass selten ein Schaden an den Wurzeln der Gräser entsteht.

Mit einer Schaufel wird der Erdhaufen abgetragen und gleichmäßig dünn über dem Rasen verteilt, wo der Regen die Erde schnell in den Boden einspült. Wird dabei das Loch zum Gang freigelegt, verstopft es der Maulwurf, ohne dabei einen neuen Haufen zu errichten.

Auf das oft übliche Einlegen von petroleumgetränkten Lappen in das Gangsystem des Maulwurfes sollte verzichtet werden, da mit unsachgemäßen, völlig durchtränkten Lappen nur der eigene Boden und das Grundwasser verseucht werden.