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NWZonline.de Region

Nach der Brutpflege Appetit auf Süßes

12.08.2017

Es ist sicherlich lästig, wenn die Wespen im Sommer ständig um süße Speisen kreisen, aber dies ist nur von kurzer Dauer. Denn erst wenn keine Brut mehr zu versorgen ist, ernähren sich die Vollinsekten der Wespen liebend gern von süßen Säften und Obst.

Von der Entwicklung eines Wespen- oder Hornissenstaates aus gesehen, ist eine Bekämpfung dieser Tiere im August und September zudem ziemlich überflüssig, da sie mit Ausnahme junger Königinnen im Herbst von alleine absterben. Im Frühjahr suchen sie sich einen geeigneten Ort, um ein Nest zu bauen. Bei den zahlreichen Arten der Wespen sind nur wenige staatenbildend. Diese Arten bilden Völker von bis zu 6000 Einzeltieren, Hornissenstaaten enthalten höchstens 600 Einzeltiere. Sie füttern ihre Larven mit zerkauten Insekten und tragen dadurch zum biologischen Gleichgewicht bei.

Dabei wird nicht beachtet, dass zum Beispiel Hornissen einen drastischen Bestandsrückgang erleiden. Sie sind unsere größten einheimischen Falterwespen, sozusagen die Adler der Insektenwelt. Schuld an der Verfolgung sind vor allen Dingen die Vorurteile der Menschen, die aus Wespen und besonders aus Hornissen, eigentlich friedfertigen Insekten, schwarz-gelbe Horrorwesen gemacht haben.

Besonders gefährdet sind aber nur Menschen, die eine Allergie gegen diese Insektengifte haben. Sie sollten sofort einen Arzt aufsuchen, wenn sie gestochen worden sind.

Interessant ist, dass sich Hornissen wie auch Wespen ruhiger und berechenbarer als Honigbienen verhalten. Stellen Hornissen eine Gefahr wegen kritischer Lage im Hause dar, können sie mit Hilfe örtlicher Imker und von Naturschutzverbänden umgesiedelt werden.