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NWZonline.de Region

Ringelblumen passen auch ins Gemüsebeet

05.08.2017

Sät man erst einmal die gekrümmten Samen der Ringelblumen im Frühjahr aus, verbreiten sich die Pflanzen im ganzen Garten. Überall wo Platz ist, kann man sie später noch verpflanzen. Sie wachsen problemlos auf jedem Boden, sogar noch im Halbschatten, obwohl ein vollsonniger Standort erst die richtige Blütenpracht hervorbringt.

Für farbige Tupfer sorgt die Ringelblume auch im Gemüsegarten, wo sie an Wegen oder zwischen den Kulturen durchaus zu dulden ist. Im naturgemäßen Gartenbau findet man Ringelblumen häufig zwischen Gemüse und Kräutern. Dies dient nicht nur der Farbenprächtigkeit, sondern hilft auch, Nematoden zu bekämpfen.

Ringelblumen lassen sich hervorragend als würziges Kraut für die Küche einsetzen. Die jungen Blätter passen ausgezeichnet als Würzmischung zu Salaten. Die Blüten wurden schon von den Römern als Safranersatz genutzt und sind auch heute noch eine Alternative für das sündhaft teure Krokusgewürz. Die Blütenblätter färben zwar nicht so intensiv, aber dafür schadet es nichts, ein paar mehr zu nehmen. Sie passen gut zu Geflügel, Fleischsuppen, Fischspeisen und zu Reis und geben den Gerichten einen angenehmen, leicht bitteren Geschmack.

Für den Ringelblumen-Safran sammelt man bei sonnigem und trockenem Wetter nur die Blütenblätter aufgeblühter Exemplare und trocknet sie luftig, ohne künstlich Wärme zuzufügen. Die trockenen Blüten werden luftdicht verschlossen, da sie sonst wieder Feuchtigkeit anziehen. Zum Spätsommer kann man von den verschiedenfarbigen Pflanzen gut Samen sammeln, um damit das Sortiment im eigenen Garten zu vergrößern.

Um den Fluginsekten auch Pollen und Nektar bieten zu können, sollten ungefüllte Sorten den Vorzug erhalten.