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NWZonline.de Region

Pilzkrankheit an Kirschen

08.07.2017

Nachdem dieses Jahr die Sauerkirschen teilweise schon stark von Monilia befallen wurden, kündigen sich jetzt zwei weitere Übel an. So sind bei den Kirschen braune bis schwarze Flecken zu beobachten, aus denen sich bei feuchtem Wetter später Sporen entwickeln. Zum Teil fangen die Früchte bereits an, sich zu mumifizieren.

Es handelt sich dabei um eine pilzliche Erkrankung – die Bitterfäule. Nach dem Auftreten der Krankheit sollten die befallenen Triebe herausgeschnitten und aus dem Gartenbereich entfernt werden, da sich sonst der Pilz über den Kompost weiter ausbreitet. Die Ernte ist so frühzeitig wie möglich vorzunehmen, leicht befallene Früchte können von den Schadstellen befreit werden. Im nächsten Jahr muss nach der Blüte Anfang Juni zweimal im Abstand von zehn Tagen vorbeugend mit schwefelhaltigen Mitteln behandelt werden.

Zum anderen sind die Blätter der Sauerkirschen von karminroten Flecken bedeckt. An einigen Stellen fangen diese Flecken bereits an zu vertrocknen, das Gewebe ist zum Teil herausgefallen. Auf Grund dieser siebartigen Durchlöcherung der Blätter nennt man diese Pilzerkrankung Schrotschusskrankheit. In diesem Jahr werden erst einmal die abgefallenen Blätter entfernt und stark befallene Triebe zurückgeschnitten, da auf diesen Pflanzenteilen der Pilz überwintert.

Bei einem eventuellen Auftreten der Schrotschusskrankheit im nächsten Jahr kann ebenfalls mit schwefelhaltigen Mitteln behandelt werden.