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NWZonline.de Region

Düngen und gießen bis zur Ernte

05.08.2017

So weit möglich, empfiehlt es sich, unter den Pflanzen zu mulchen, um sie im Sommer vor Austrocknung und Verkrustung zu schützen. Zusätzlich wird eine günstige Krümelstruktur geschaffen sowie eine düngende Wirkung erreicht, die Voraussetzung für einen humusreichen Boden und dauerhafte Fruchtbarkeit sind. Als Mulchmaterial werden dünn geschichtet Pflanzenreste, Rasenschnitt, Laub, Stroh, Heu, Holzhäcksel und Rindenmulch verwendet. Grobes Material wird etwas zerkleinert.

Hitze im Grasschnitt

Das Abdeckmaterial sollte frei von Samen sein und keine Schnecken oder Schneckeneier enthalten. Tauchen im Garten vermehrt Schnecken auf, eignet sich als Mulchmaterial Grasschnitt, den man zwei, drei Tage auf einem Haufen liegen lässt. Dadurch entsteht eine starke Hitze, die dafür sorgt, dass das Material von Schnecken nicht angenommen wird. Grobes Material wie Holzspäne und Rindenmulch hilft ebenso weiter.

Bleibt der Boden unter Kulturen offen, weil nicht genügend Mulchmaterialien zur Verfügung stehen oder die Pflanzen von alleine den Boden bedecken, sollte häufiger gehackt werden. Dies schützt besonders nach Regenfällen und anschließender starker Sonneneinstrahlung vor einer Verkrustung und belüftet den Boden optimal.

Für die Düngung empfehlen sich selbst hergestellte Pflanzenjauchen, mit denen während der Hauptwachstumszeit jede Woche bis alle 14 Tage nur die Starkzehrer gedüngt werden. Dazu gehören Gurken, alle Kohlpflanzen, Porree, Tomaten, Sellerie und starkwüchsige Blumen und Stauden. Alle anderen Gemüsekulturen bekommen höchstens einen Düngeguss. Stickstoff sammelnde Gemüsesorten wie Spinat, Mangold, Salat, Radieschen und Rote Beete erhalten nichts. Die fertigen Pflanzenjauchen werden 1:10 mit Wasser verdünnt und dann an und nicht etwa über die Pflanzen gegossen. Gedüngt wird nur auf feuchtem Boden, ein Liter pro größerer Pflanze ist ausreichend.

Salatpflanzen abbrausen

Unsere Kulturpflanzen, die nicht allzu tief wurzeln, benötigen gerade im Sommer besonders viel Wasser. In trockenen Perioden ist dieses Nass wichtig, damit das Gemüse nicht holzig wird oder im Wachstum stockt. Bei Trockenheit ist für viele Pflanzen eine Wassermenge von bis zu ein bis zwei Gießkannen pro Quadratmeter angebracht. Ein derartiges gründliches Wässern ist einem Regenguss vergleichbar und besser als ein tägliches Anfeuchten.

Blumenkohl, Tomaten, Gurken, Melonen, Paprika, Auberginen und Stauden benötigen bei Trockenheit am meisten Wasser. Blattgemüse und Salatpflanzen kann man mit dem Brausestrahl erfrischen. Bei Bohnen, Kürbis, Sellerie, Gurken, Tomaten und Kräutern wird nur der Wurzelbereich angefeuchtet. Der sinnvollste Zeitpunkt zum Gießen ist der zeitige Morgen, da das Wasser dann schnell von den Blättern abtrocknet und somit Pilzsporen keine Chance zum Keimen gibt.