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NWZonline.de Region

Rasenpflege von Anfang an richtig

07.04.2017

Ein Garten ohne Rasen? Für wohl die überwiegende Zahl der Gartenbesitzer gehört ein Rasen zum Garten dazu. Mehr noch, oftmals ist das „Grün“ zu einem besonderen und wichtigen Element der Gartengestaltung geworden. Rasen kann ganz unterschiedliche Aufgaben erfüllen – vom Platz zum Spielen und Toben für Kinder, auch ideal für Gartenpartys, über einen gepflegten Zierrasen bis hin zur Natur belassenen Blumen- und Kräuterwiese. Was aber sollte der Gartenbesitzer bei der Rasenpflege beachten. Lennart Böhlje, Landschaftsgärtnermeister im Park der Gärten Bad Zwischenahn-Rostrup, gibt Tipps und Ratschläge zum Thema „Rasenpflege von Anfang an richtig gemacht“.

FRAGE: Welche Vorarbeiten sind erforderlich auf dem Weg zu einem pflegeleichten Rasen?

Lennart Böhlje: Da gilt es zunächst grundlegende Dinge wie die Bodenbeschaffenheit zu beachten. Jetzt ist eine gute Zeit für eine Analyse des Bodens – beispielsweise beim Raiffeisenmarkt oder der Lufa in Oldenburg die Bodenprobe untersuchen zu lassen. So stellt man fest, welche Nährstoffe fehlen oder zuviel vorhanden sind.

Um die alte Grasnarbe aufzulockern ist Vertikutieren ratsam. Damit wird der Rasen entlüftet. Bei zuviel Moos sollten nach dem Vertikutieren die kahlen Stellen mit Grassaat wieder angesät werden. Danach Kalken, denn in unserer Region ist der pH-Wert des Bodens eher zu niedrig. Wenn der Kalk eingeregnet ist, kann Dünger aufgebracht werden. Wässern ist erforderlich, wenn kein natürlicher Regen fällt. Es ist wichtig, dass der Kalk in den Boden einwässert, bevor der Dünger ausgebracht wird.

FRAGE: Woraus sollte man beim Saatgut und beim Dünger achten?

Lennart Böhlje: Man sollte bei beiden Produkten auf Qualität setzen. Ist beim Kauf etwas teurer, aber zahlt sich aus. Bei Grassaat gibt es beispielsweise spezielles Saatgut zum Nachsäen und bei Dünger einen Frühjahr-Starterdünger.

FRAGE: Reicht einmaliges Düngen über die Saison oder sollte man mehrmals nachdüngen?

Lennart Böhlje: Drei-, besser viermal über die Wachstumszeit: Nach dem Frühjahr-Starterdünger zur Mitte der Saison im Sommer nachdüngen. Hier empfiehlt es sich, die Sommerdüngung auf zwei Termine zu verteilen und gerne hochwertigen Mehrnährstoffdünger aufzubringen. Wachstum von Klee im Rasen ist ein Indiz für Nährstoffmangel. Je vitaler das Gras ist, umso weniger haben im Rasen unerwünschte Wildkräuter und Moos eine Chance.

Im Herbst eignet sich am besten ein kalibetonter Dünger. Der sorgt für Stabilität der Gräser und macht sie fit für den Winter.

Frage: Welches Mähverhalten gefällt dem Rasen?

Lennart Böhlje: Regelmäßiges Mähen mag der Rasen am liebsten. Dagegen verursacht Mähen von zu lang auf zu kurz Stress für den Rasen, weil u.a. dadurch die Nährstoffe verbraucht sind.

FRAGE: Sind Mähroboter ideal für die Grasentwicklung?

Lennart Böhlje: Ja, auf jeden Fall, schon allein durch das regelmäßige Mähen. Das liegenbleibende Schnittgut sorgt zudem für eine leichte Düngung des Rasens. Mähroboter – der Fachhandel bietet Produkte mit komplettem Service an – haben eine ausgereifte Technik. Der Rasen sieht gleichbleibend schön aus.

FRAGE: Was ist zu tun, wenn im Sommer über einen längeren Zeitraum kein natürlicher Regen fällt?

Lennart Böhlje: Für eine leichte und richtige Rasenpflege sind zwei grundlegende Dinge wichtig: Eine gute Wasserversorgung, bei Bedarf durchdringendes Wässern, und eine ausgewogene Düngung – schaffen einen gesunden und wohlfühlenden Rasen.

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Lufa | Park der Gärten

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