• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Garten

Rhabarber-Tee schützt vor Krautfäule

11.06.2011

Im Juni zum Ende der Erntezeit ist der Nährstoffbedarf des Rhabarbers besonders hoch. Am besten kann man unter die Stauden verrotteten Mist oder halb verrotteten Kompost geben, auch verdünnte Pflanzenjauchen sind geeignet. Mulcht man zusätzlich noch mit Laub oder Stroh, hält sich das Wachstum der Wildkräuter in Grenzen.

Eine Blütenbildung geht nur auf Kosten der Regeneration, sich bildende Blütenstände werden deshalb ausgebrochen. Die einfachste Art der Vermehrung erfolgt beim Rhabarber am besten über die Teilung der Wurzelstöcke.

Rhabarber liebt Feuchtigkeit. Es ist deshalb angebracht, bei Trockenheit regelmäßig zu gießen. Rhabarber wächst ansonsten unproblematisch und kann bis zu zehn Jahre an derselben Stelle belassen werden. Eine Teilung nach einigen Jahren wirkt sich positiv auf Wachstum und Ertrag aus. Gute Zeitpunkte dazu sind Herbst und Frühling. Guter Gartenboden und ein sonniger bis halbschattiger Standort bekommen dem Rhabarber am besten.

Als Sorten werden heutzutage die roten Sorten, wie „Holsteiner Blut“, vorgezogen. Sie sind aromatischer und enthalten weniger Oxalsäure als die grünschaligen Sorten.

Wenig bekannt ist, dass die beim Ernten in Massen anfallenden Rhabarberblätter im biologischen Pflanzenschutz eingesetzt werden können. In der Praxis haben sich Jauchen aus den Blättern bereits bewährt. Dazu nimmt man auf ein Kilogramm zerkleinerte, frische Blätter zehn Liter Wasser und lässt diese etwa drei Wochen gären. Mit fünf Teilen Wasser verdünnt, spritzt man sie vorbeugend über Kulturen, die von Läusen und Raupen bedroht werden.

Überraschend waren Untersuchungen der Biologischen Bundesanstalt in Darmstadt. Die Wissenschaftler verwendeten einen Tee (500 Gramm zerkleinerte frische Rhabarberblätter mit drei Litern kochendem Wasser überbrühen und mehrere Stunden stehen lassen) vorbeugend gegen Krautfäule an Tomaten. Die wöchentlich behandelten Pflanzen blieben gesund.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.