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NWZonline.de Region

Schäden an Erbsen

17.06.2017

Im Gemüsegarten ist es jetzt sinnvoll, die Pflanzen öfter auf Schäden zu untersuchen. So zeigen sich mit den wärmeren Temperaturen oft rasch Schadspuren an den Erbsen.

Zeigen die Hülsen an den Samen Fraßschäden, wird dies durch den Erbsenwickler hervorgerufen. In trockenen, warmen Sommern mit einer langen Blütezeit der Erbsen tritt dieser Schaden häufiger auf. Eine direkte Behandlung ist nicht möglich.Die Erbsen sind so rasch wie möglich abzuernten, bevor sich die Larven im Boden verpuppen und im nächsten Jahr eine neue Generation für Schaden sorgt. Im nächsten Jahr kann man dann diesem Problem aus dem Wege gehen, indem nur sehr frühe oder eventuell späte Sorten angebaut werden, deren Blütezeit außerhalb der Flugzeiten dieses Schmetterlings sind.

Zu stickstoffbetonte Düngegaben sind auch ein Grund, dass Erbsen gegenüber Mehltauerkrankungen anfälliger werden. Sind Erbsen vom Mehltau betroffen, infrage kommen Echter und Falscher Mehltau, reicht es als Vorbeugung meistens vollkommen aus, das befallene, abgeerntete Erbsenstroh zu entfernen, im nächsten Jahr nach Möglichkeit resistente Sorten zu wählen und eine weit gestellte Fruchtfolge zu wählen, wobei die Erbsen erst nach drei oder besser vier Jahren wieder auf die selbe Stelle kommen.

Auffällig im Garten sind auch verunstaltete Kohlpflanzen. Bei diesem Schaden durch die Kohldrehherzmücke zeigen sich verkümmerte Herzblätter und ein Ausbleiben der Kopfbildung. Zwischen den Herzblättern der Pflanzen zeigen sich Maden. Gibt es starke Probleme mit diesen Tieren, empfiehlt es sich, die bedrohten Kulturen zumindest während der Flugzeiten mit Gemüsenetzen zu schützen.