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NWZonline.de Garten

Schon an nächste Ernte denken

06.08.2011

Drei bis fünf Jahre lohnt sich im naturgemäßen Gartenbau die Kultur von sommertragenden Erdbeerpflanzen; danach lässt der Ertrag deutlich nach. Sinnvollerweise legt man deshalb jedes Jahr mindestens eine neue Reihe an, um den Bestand zu verjüngen.

Am bekanntesten und beliebtesten sind immer noch die im Frühsommer reichlich tragenden Sorten, wie „Asista“, „Elista“, „Lihama“, „Regina“, „Senga Sengana“, „Senga Litessa“, „Senga Dulcita“ und „Tenira“, während Sorten aus Großmutters Garten, wie „Mieze Schindler“ und „Soltwedel“ nur noch vereinzelt angetroffen werden.

Vollsonnige Beete

Neue Sorten kauft man im Gartenhandel oder -versand; von den eigenen Pflanzen kann man gut Ableger nehmen, die sich an den Ranken ausbilden. Empfehlenswert ist es, nur Kindel von gut tragenden Büschen zu verwenden. Ableger mit kräftigem Wurzelansatz werden im August ausgegraben, und die Nabelschnur wird gekappt. Um Erdbeeren ein gutes Wachstum zu ermöglichen und damit auch eine geringe Gefährdung gegenüber Krankheiten zu erreichen, sollte sich ihre Kultur nach den Gegebenheiten des heimatlichen Ursprungs richten.

Erdbeeren bevorzugen als Waldpflanzen einen feuchten, mittelschweren bis leichten, nährstoffreichen Boden mit einem hohen Humusgehalt; eine schwach saure Bodenreaktion (pH 6) ist erstrebenswert. Gut geeignet sind deshalb vollsonnige Beete, auf denen als Vorfrucht Frühkartoffeln oder Erbsen standen.

Bei der Pflanzung ist auf weite Pflanzabstände (Reihenabstand 80 cm, in der Reihe 30 cm) zu achten. Die Ableger werden so tief gepflanzt, dass das Herzblatt gerade noch herausschaut; ein zu tiefes oder zu hohes Pflanzen ist zu vermeiden. In die Pflanzgrube kann man noch Kompost, vermischt mit etwas Steinmehl, geben, um einen guten Wachstumsstart zu erreichen. In trockenen Wochen sind die neu angelegten Beete kontinuierlich zu wässern, da die Pflanzen noch über kein ausreichendes Wurzelsystem verfügen. Gut vertragen Erdbeeren eine Mulchung mit Nadeln, Laub und zerkleinerten Ästen, wie es für einen Waldstandort auch üblich ist.

Krankes Laub entfernen

Neben der Neuanlage ist jetzt ebenfalls eine Pflege der alten Bestände wichtig. Alle nicht benötigten Ranken werden abgeschnitten, da sie die Mutterpflanzen nur unnötig Kraft kosten; ebenso kann fleckiges oder krankes Laub entfernt werden. Die Blütenknospenanlage erfolgt bei Erdbeeren bereits im Herbst, so dass es lohnenswert ist, die Pflanzen im August bis Anfang September zu düngen. Geeignet sind dazu reifer Kompost, verdünnte Pflanzenjauche oder organischer Dünger, der in Maßen gegeben wird.

Jede zu starke und erst recht stickstoffbetonte Düngung führt nur zu einer nicht erwünschten Triebigkeit und damit zu einer erhöhten Anfälligkeit für den Grauschimmel, der die Früchte befällt. Zum Herbst werden dann die alten und bei Bedarf auch die neuen Anlagen noch einmal mit Laub, Nadeln oder holzigem Häckselgut gemulcht.

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