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NWZonline.de Region

Lampionblumen breiten sich kräftig aus

16.09.2017

Die menningeroten Lampions geben für sich herrliche Trockensträuße oder passen auch gut zu allen Trockengebinden. Zum Haltbarmachen werden die Pflanzen nach der Fruchtbildung über dem Boden abgeschnitten und über Kopf zum Trocknen aufgehängt.

Für den Garten werden in der Regel nicht die heimischen Arten angepflanzt, sondern die bis zu einem Meter hohe Physalis franchettii und eine Zuchtform „Gigantea“, deren bittere Früchte nicht zum Verzehr geeignet sind. Diese Lampionblume wächst besonders groß und buschig und entwickelt zahlreiche Früchte, die von den Blattwinkeln herunterhängen.

Die Stauden lieben einen nahrhaften, kalkhaltigen Boden und einen Stand in voller Sonne. Dort breiten sie sich auch über Wurzelausläufer kräftig aus, so dass sie weniger im Staudenbeet, sondern besser vor einer Mauer oder zwischen oder vor Gehölzen gepflanzt werden, wo eine Ausbreitung nicht lästig ist.

Über Winter deckt man die Stauden, die ebenerdig zurückfrieren, mit Laub ab, da die Wurzeln bei starken Kahlfrösten Schaden nehmen können. Im zeitigen Frühjahr sind die Lampionblumen über die Ausläufer gut zu vermehren, ebenso lassen sich aus den Samen Pflanzen ziehen.

Wenig bekannt ist, dass man die in den Kelchen enthaltenen Beeren einiger Sorten auch gut essen kann. Zum Verzehr eignen sich vor allem die Arten, die wirtschaftlich angebaut werden wie die Ananaskirsche (Physalis peruviana) und eine mexikanische Art (P. ixocarpa), die in ihrer Heimat zu Erfrischungsgetränken verwendet wird. Allerdings sind von diesem Nachtschattengewächs, ähnlich wie bei der Tomate, nur die Beeren genießbar, alle anderen Pflanzenteile enthalten das giftige Solanin.