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NWZonline.de Garten

Wichtige Futterquelle für Bienen

21.05.2011

Wenn im Mai der Besenginster erblüht, prägt er mit seiner gelben Blütenpracht ganze Landschaftsteile und hüllt sie in seinen typischen Duft. Da aus jeder Blattachsel ein bis zwei Blüten wachsen, ist von dem sonst grünen Strauch außer der gelben Blütenfarbe kaum etwas zu sehen. Für Bienen und andere Fluginsekten sind die Blüten eine wichtige Futterquelle, da sie reichlich Nektar enthalten.

Dottergelb und dunkelrot

Während der bei uns heimische Besenginster (Cytisus scoparius) mit seiner kräftig dottergelben Farbe auffällt, gibt es für den Gartenbereich einige Dutzend Züchtungen, die als Edel-Ginster angeboten werden und verschiedene Farben aufweisen; „Andreanus“ zum Beispiel hat gelbe Blüten mit rotbraunen Flügeln, „Firefly“ blüht gelb und rot, „Goldfinch“ dunkelrot und gelb, „Roter Favorit“ und „Killiney Red“ in reinem Rot.

Neben dem Edelginster, der durch seinen straffen, aufrechten, bis zu zwei Meter hohen Wuchs auffällt, hat sich in den Gärten in den vergangenen Jahren zunehmend der Elfenbeinginster, Cytisus x praecox, durchgesetzt. Er zeichnet sich durch bessere Winterhärte, überhängende Zweige und niedrigeren Wuchs sowie einen früheren Blütezeitpunkt bereits ab Ende April aus. Bekannte Sorten sind „Allgold“ (goldgelb), „Hollandia“ (purpur und rahmweiß), „Zeelandia“ (rahmweiß und lila) und „Zitronenregen“ (reingelb).

Der Elfenbein- und der Edelginster stellen an den Standort ähnliche Ansprüche. Geeignet sind sandige bis leichte Lehmböden, die schwach bis stärker sauer sind, da diese Pflanzen zu den Kalkfliehern gehören. Hat man im Garten einen kalkhaltigen Boden, sollte man auf diese Ginster verzichten und lieber den Strahlen- oder Färbeginster anpflanzen. Als typischer Vertreter des Heidegartens passt Ginster gut zu Birken, Wacholder und Heidekraut, möglich ist aber auch ein Platz in Rabatten und Felsengärten, vor Nadelgehölzen und auf Böschungen. Bewährt hat sich dieses Gehölz auch als mobiles Grün in Kübeln und Kästen.

Ballierte Ware

Beim Kauf sollte man immer darauf achten, ballierte Ware zu erstehen. Ginster entwickelt als Tiefwurzler nur wenig Faserwurzeln und reagiert deshalb empfindlich auf ein Umsetzen, Pflanzen im Container kann man dagegen auch jetzt zur Blütezeit problemlos umpflanzen.

Ein jährlich wiederkehrender reichlicher Blütenbesatz ist beim Edel- und Elfenbeinginster zu erreichen, wenn man die Sträucher nach der Blüte einkürzt. Auf eine Düngung sollte man beim Ginster ganz verzichten, mit seinen tiefen Wurzeln schließt er sich genügend Nährstoffe auf.

Besonders wenn Kinder im Garten spielen, sollte bekannt sein, dass Ginster zu den Giftpflanzen gehört. Alle Pflanzenteile und besonders die Hülsen und Samen enthalten das giftige Cytisin.

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