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NWZonline.de Region

Palmen & Co.: Wie im sonnigen Süden

03.06.2017

Oldenburg Mittlerweile gibt es sie in fast jedem guten Fachgeschäft, und natürlich sind die Zeichen des sonnigen Südens auch beliebte Mitbringsel, sofern dies erlaubt ist. „Oftmals kommen die Pflanzen dann als Steckling aus Spanien oder Portugal“, meint Matthias Hübner vom Schlossgarten in Oldenburg. Ein Problem allerdings, an das viele beim Einpflanzen nicht denken: In unserer Region fehlt die lehmhaltige Erde, die die Palmen aus ihrem Herkunftsland gewohnt sind. „Diese kann man im Fachhandel besorgen und dann mit Sand oder normaler Blumenerde mischen. So gewöhnt sich die Pflanze allmählich an die veränderten Bedingungen.“

Winterhart oder nicht?

Immer mehr Palmen gelten als winterhart oder winterfest. „Der Frost kann ihnen kaum etwas anhaben, außerdem stellen viele Menschen sie im Winter in einen Wintergarten oder an einen kühlen, hellen Ort.“ Auch draußen ist das Überwintern bei einigen Sorten möglich. Was ihnen jedoch schaden kann, sind nicht die kühlen Temperaturen: „Es ist oftmals die Feuchtigkeit, die ihnen bei uns zu schaffen macht“, so der Gärtner. Gelangt diese durch die vielen Regentage in unserer Region verstärkt in das Herzblatt der Pflanze, so kann dieses verfaulen.

Die richtige Pflege

„Selbstverständlich braucht auch eine Palme im Sommer mehr Wasser als sonst, dennoch sollte man sie genau im Blick haben. Erstes Warnzeichen, so wie bei anderen exotischen Pflanzen auch, für ein Zuviel an Flüssigkeit sind die gelben Blätter. „Schlimm wird es, wenn die neuen Blätter am Herz der Pflanze gelb oder braun sind. Dann muss man geduldig sein und warten, ob sie sich wieder erholt“, so Matthias Hübner. Auch Dünger darf nicht fehlen, am besten alle zwei Wochen in flüssiger Form.

Wer übrigens auf einen schnellwachsenden hohen Palmengarten hofft, der wird in unseren Landen zumeist enttäuscht. „Da es hier nicht ganz so heiß ist, wie beispielsweise in den Tropen, wachsen die Pflanzen viel langsamer. Dadurch bleiben sie dann zwar verhältnismäßig klein, sind aber dennoch ein Highlight für jeden Garten“, so Matthias Hübner.

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