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NWZonline.de Region

Wilde Malven

29.07.2017

Zum Ausschneiden und Sammeln: Tipps für die Pflege und Gesunderhaltung Ihrer Pflanzen

Beheimatet sind diese Malven in unseren Breiten und wuchsen früher an Weg- und Feldrändern, Böschungen und steinigen Hängen. Unter der Wilden Malve versteht man vorrangig die Käse- oder Rosspappel (Malva sylvestris), aber auch Siegmarswurz (M. alcea) und die kleine Malve (M. neglecta).

Im Spätsommer ist es eine gute Zeit, von Wilden Malven Samen zu sammeln, um sie im eigenen Garten anzusiedeln, notfalls sind auch Jungpflanzen und Samen im Fachhandel erhältlich. Der Aussaattermin ist im Frühling; nach dem Auflaufen werden die Pflänzchen auf 40 Zentimeter vereinzelt.

Wilde Malven lieben vollsonnige Standorte und leichte, nährstoffreiche Böden. Malerisch wirken sie an Gartenzäunen, die sie umwuchern, zu Sommerblumen und im Kräuterbeet. Bei guter Nährstoffversorgung werden die Pflanzen bis zu eineinhalb Meter hoch und benötigen einen Stab als Halt.