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NWZonline.de Region

Wilde Schätze vor der Haustür finden

13.04.2017

Wo man hinschaut, grünt und sprießt es: auf der Wiese, unter den Hecken, in den Blumenrabatten und Gartenbeeten, am Wegesrand oder im Park. Doch vom Unkraut zum Wildkraut ist der kürzeste Weg nicht zum Kompost, sondern in die Küche. Wer genau hinschaut, kann im zeitigen Frühjahr ernten ohne zu säen. Giersch und Gänseblümchen aus dem Garten, Wiesenkopf und Wiesenschaumkraut aus grüner Flur, Hasellaub und Himbeerspitzen von der Hecke, Bachbunge und Bachnelkenwurz vom Gewässerufer – jetzt darf wieder gesucht und gesammelt werden, eine Handvoll für den Eigenbedarf ist erlaubt. Und wer sich nicht bücken möchte, kann auch junges Baumgemüse ernten.

Ob für einen leckeren gesunden, grünen Smoothie, im Salat, als Kräuterdip oder als Dekoration – Michaela Lewitz möchte möglichst vielen Menschen wieder näherbringen, was in der Region – auch in der Stadt – quasi vor den Füßen wächst und direkt verwertbar ist.

Natürliche Pflanzenkraft, die stärkt und heilt

Ob im Schlossgarten, im Wunderburgpark, im Botanischen Garten – aber auch an der Küste beispielsweise in Dangast oder im Harz bietet die sechsfache Mutter Kräuterwanderungen in verschiedenen Biotopen an. Das Interesse an heimischen Heilpflanzen hat „Narayana“, so ihr indischer Seelenname, von ihren kräuterkundigen Großeltern , die ihr schon als Kind die Geheimnisse der natürlichen Heilkunst übermittelten – eine Familiengabe über Generationen.

Nach ihrer Ausbildung an der Heilpflanzenschule Verden bietet die 51-Jährige außer Kräuterführungen auch Workshops und Vorträge an. Seit Juli 2016 ist die ausgebildete ganzheitliche Gesundheits- und Präventionsberaterin, Homöopathin und „Wildkräuterhexe“ in der Weiterbildung tätig. Mit ihren Kenntnissen in der Phytotherapie weiß sie auch die Heilkraft der Pflanzenwirkstoffe zu vermitteln. Die heimische Heilkraft aus der Natur ist ihr Steckenpferd. Welche Wildkräuter im Botanischen Garten der Uni Oldenburg zu entdecken sind, will sie auf einer Kräuterwanderung dort am 6. Mai allen Interessierten zeigen.

Ihr Lieblingskraut ist übrigens die Brennessel, weshalb es in keinem Smoothie bei ihr fehlen darf. Aber die Wiesen und Wälder sind reich gedeckt. Ob Bärlauch, Goldnessel, Löwenzahn, Giersch, Klettenlabkraut, Mädesüß, Gundermann oder Gänseblümchen – wer die Naturgaben erkennt, weiß sie auch zu schätzen, hofft Michaela Lewitz. Denn ihr größter Wunsch ist es, dass dieses wertvolle Wissen an die nachfolgenden Generationen weitergegeben wird.

Termintipp

23. April: Blätter von Bäumen und Sträuchern, Treffpunkt BBS Wechloy, Anmeldungen unter Tel. 016098190926 oder auf der Webseite.

www.123kraeuterzauberei.de


Mehr Infos unter   www.123kraeuterzauberei.de 
Swantje Sagcob Redakteurin / Sonderthemen Redaktion
Rufen Sie mich an:
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