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NWZonline.de Gartenzeit Gartendeko Gestaltung

Gartenwege: Das ABC der Pflastersteine

29.05.2020

Neben saftigen Grünflächen möchte jeder Hausherr seine Einfahrten, Pkw-Unterstellplätze, Wege und Terrassen ansprechend, einladend und passend gestalten. Dabei gilt es heute auch den Umweltschutz im Blick zu haben. Denn für Regenwasser, das nicht auf dem eigenen Grundstück versickern kann, fallen zum Teil hohe kommunale Abwassergebühren an.

Pflastersteine haben einen erheblichen Anteil am Erscheinungsbild jedes Gartens. Doch welcher eignet sich am besten für das ins Visier genommene Projekt.

Aus Beton

Sie wurden in den vergangenen Jahren durch neue Produktionsmethoden zum Hit. Es gibt sie in verschiedensten Farben, Formen und Oberflächenstrukturen. Auch als täuschend echte Naturstein-Imitate oder mit schmutzabweisender Beschichtung. Letztere sind allerdings recht teuer. Sonst geht es hier bei einfachem Rechteckpflaster mit rund acht Euro pro Quadratmeter los.

Auch über Jahre sehen die Steine so aus wie am ersten Tag, namhafte Hersteller geben heute eine Garantie auf die Farbbeständigkeit.

Aus Ton

Klinker stellen die Hersteller bei hohen Temperaturen her. Bei 1.200 Grad Celsius schließen sich die Poren, Wasser aufnehmen geht nun nicht mehr. Das macht sie äußerst widerstandsfähig und frostfest.

Im Vergleich sind Backsteine offenporig, relativ weich und weniger frostfest. Denn sie werden bei deutlich niedrigeren Temperaturen gebrannt.

Die Farbe reicht von Rot über Bläulichgrau und Ockergelb bis hin zu violetten Farbverläufen. Wer Antik-Look mag, wählt Steine mit rauer Oberfläche und abgestoßenen Kanten.

Im Gegensatz zu Betonsteinen muss man beim Verlegen mit leichten Fertigungstoleranzen rechnen. Die Steine sind nicht immer exakt groß, fugenloses Verlegen ist somit ein Glücksspiel.

Aus Naturstein

Mit Abstand die teuerste Wahl, trotzdem beliebt. Wer weniger ausgeben will, nimmt bruchraue Pflastersteine/-platten. Statt einzeln gesägt, werden sie in die gewünschten Formate gebrochen.

Die Haltbarkeit hängt sehr vom verwendeten Material ab. So gelten Basalt, Granit oder Porphyr als unzerstörbar, etwas empfindlicher ist Sandstein. Beim Kauf darauf achten: sind große Poren vorhanden, ist der Stein schmutzempfindlicher, nimmt Flecken leichter an.

Organisch geformt

Durch unregelmäßige Fugengestaltung sorgen sie dafür, dass genügend Raum bleibt, damit Regenwasser direkt in die Erde fließt – das freut die Umwelt und das Sparschwein der Grundstücksbesitzer. Es gibt unterschiedliche Formen und Farben, die sich wunderbar in jedes Ambiente und jede Bauzeit einfügen. Ob gerade Reihen, Rundungen oder ein wilder Verband – hier gibt es überhaupt keine Vorgaben, dafür zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Das Tolle: Die Steine müssen nicht zugeschnitten werden, denn hier gilt die klare Devise „Einer passt immer“.

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