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Gartenparadies Richtig gut düngen besser ohne Chemie

Norbert Herzog/Ipr

Daher ist es wichtig, Blumen, Beeten und natürlich auch Rasenflächen von Zeit zu Zeit mit dem gezielten Einsatz von Düngemitteln einen extra Energiekick zu verpassen. Darin enthalten sind wertvolle Spurenelemente und Nährstoffe, die Pflanzen widerstandsfähig machen, sie sprießen und gedeihen lassen.

Ein schöner Garten ist abwechslungsreich bepflanzt: Stauden, Sommerblumen, Sträucher, Bäume, dazu Beete mit Gemüse und Kräutern. Dort fühlen sich auch Nützlinge wie Bienen, Schmetterlinge, Käfer und Vögel wohl. Die sollen natürlich vor Chemiekeulen geschützt werden.

Nährstoffe und Wasser

Sattes Grün ist nicht selbstverständlich. Voraussetzung für dauerhaft glänzende Blättern, üppige Blüten und knackiges Gemüse: die optimale Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Doch zu viel ist ebenso abträglich wie zu wenige. Gesundes Wachstum bedeutet ideale Dosierung. Im Handel gibt‘s dafür die unterschiedlichsten Helfer.

  Vom Dünger für Zier- und Nutzpflanzen bis zum speziellen Rasendünger. Denn auch Grünflächen wollen nicht nur gemäht und gewässert werden, sie verlangen nach Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen und Schwefel. Bewährt hat sich Langzeit-Rasendünger. Der versorgt über einen Zeitraum von bis zu drei Monaten, deckt zugleich den hohen Stickstoff-Bedarf ab.

Gartendünger enthält ebenfalls Magnesium, unverzichtbar für gesundes Wachstum und satte Grünfärbung. Weitere Spurenelemente wie z.B. Kalium machen Pflanzen resistenter gegen Stress in Form von Witterungseinflüssen oder Insektenbefall.

Bio-Dünger

Er verwendet rein pflanzliche (vegane) Rohstoffe, sorgt so für eine natürlich genießbare Ernte. Für einen sorgsam gepflegten Rasen bietet sich Bio Naturkalk an. Der kann die Säure im Boden neutralisieren, so den pH-Wert regulieren.

Zum biologischen Düngen ist ein Komposthaufen ideal. Auf dem landen Garten- und Bioabfälle. Nach einiger Zeit entsteht ein organischer Dünger, der wichtige Pflanzennährstoffe enthält.

Hornspäne und Hornmehl aus Rinderhörnern sind mit sehr hohem Stickstoffgehalt eines der besten organischen Dünger. Hornmehl wird für kurz- und mittelfristige Düngungen genutzt, Hornspäne für längerfristige (Späne zersetzen sich langsamer).

Jauche aus Pflanzenbestandteilen entsteht mit Brennnesseln: zerkleinern und mit Wasser im verschließbaren Behälter drei Wochen gären lassen. Das Resultat im Verhältnis 1:10 mit dem Gießwasser verdünnen. Das nährt die Pflanzen und schützt sie auch vor Schädlingen.

Mist vom Bauernhof oder Pferdestall um die Ecke lieben ganz besonders Stock- und Kletterrosen. Mist gibt es auch in getrockneter Form als Pellets im Fachhandel. Dort wird ebenfalls biologischer Gartendünger aufeinander abgestimmt angeboten.

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