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NWZonline.de Gartenzeit

Aktuell: Frühlingserwachen auf dem Friedhof

18.04.2019

Ab Anfang März zieht der Frühling auf dem Friedhof ein, Winterschutz und Winterschmuck können in der Regel entfernt werden. Nun ist auch die beste Zeit für grundlegende Arbeiten – auch damit die Pflanzen in den kommenden Monaten gut gedeihen und hübsch aussehen. Ralf Wilken von der Friedhofsgärtnerei Blumen Lüschen in Oldenburg empfiehlt, die Erde umzugraben, zu düngen und die Grabstelle bei Bedarf mit frischem Substrat aufzufüllen. Dann erst sollte sie frisch bepflanzt werden.

Welche Pflanzen sich für die Grabstelle eignen, hängt grundsätzlich vom Standort und dem Boden ab. Darüber hinaus regelt die Ordnung des jeweiligen Friedhofs, was erlaubt ist. „Auf manchen Friedhöfen darf man zum Beispiel das Grab nicht mit Kies abdecken“, so Wilken.

Der Friedhofsgärtner empfiehlt zudem, auf eine harmonische Gestaltung des Grabes zu achten. Sein Tipp: Je ein Drittel mit Gehölz, Bodendecker und Saisonblumen zu bepflanzen. Die richtige Anordnung ist dabei für den Effekt entscheidend. „Die Pflanzen sollten zum Grabstein hin langsam immer höher werden.“

Bei den Gehölzen ist es ratsam, auf eher langsam wachsende und eher kleinbleibende Züchtungen zu setzen. Sie tragen so nicht nur zu einem harmonischeren Gesamtbild bei, sondern lassen sich auch leichter pflegen. „Kleinbleibende Azaleen sind zum Beispiel auch ein guter Ersatz für Bux“, sagt Wilken. Als Bodendecker bieten sich je nach Standort beispielsweise Golderdbeeren und Rebhuhnbeeren an.

Bei der saisonal wechselnden Bepflanzung setzt Wilken auf alles, was Farbe auf die Grabstelle bringt: Neben Zwiebelblühern wie Narzissen und Tulpen sind dies derzeit auch Gänseblümchen, Vergissmeinnicht und Hornveilchen. Die kleinblühenden Hornveilchen haben aus seiner Sicht gegenüber ihren großen Schwestern, den Stiefmütterchen, einen entscheiden Vorteil: „Hornveilchen sind wesentlich unempfindlicher, sehen auch nach einem Regenschauer noch gut aus und müssen nicht dauernd ausgekniffen werden, wenn sie verblüht sind.“ Um ein Grab möglichst pflegeleicht zu halten, rät Wilken zu einer Kombination aus langlebigen, hochwertigen Pflanzen und einer teilweisen Abdeckung der Oberfläche, etwa mit Pinienrinde. In Verbindung mit zwergwüchsigen Züchtungen eignet sich dies auch für ein Urnengrab mit kleiner Fläche. „Eine Zwergmispel, ein Spindelstrauch oder ein kleines Weidenstämmchen lässt sich gut mit feinlaubigen Bodendeckern kombinieren.“

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Aber nicht nur hübsche Blätter und Blüten können eine Grabstelle zieren. Auch schmückende Elemente lockern das Erscheinungsbild auf. Der Umwelt zuliebe empfiehlt der Friedhofsgärtner hierbei möglichst auf Kunststoff zu verzichten und auf natürliche Materialien zu setzen: „Ein Findling oder ein Feldstein, aber auch eine abgestorbene Baumwurzel oder Zweige können dekorativ sein. Die Natur hat einiges an Eyecatchern zu bieten.“


     www.blumen-lueschen.de 
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