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NWZonline.de Gartenzeit

Blühende Sterne aus Zwiebeln

20.10.2018

Frisch zugekaufte Amaryllis-Zwiebeln, die von der Südhalbkugel der Erde zu uns kommen, werden ab Anfang November eingepflanzt und blühen dann um Weihnachten. Das Eintopfen der bereits kultivierten Exemplare und der sich im Ruhezustand befindlichen Zwiebeln erfolgt später bis Mitte Februar in Abständen. So erhält man bis Ende April ständig blühende Pflanzen.

Während beziehungsweise nach der Blüte bildet der Ritterstern seine bis zu 70 Zentimeter langen und acht Zentimeter breiten, riemenförmigen Blätter aus. Die Anzahl der gebildeten Blätter bestimmt auch die Zahl der für die nächste Blütezeit vorgebildeten Schäfte: nach dem vierten Blatt der erste, nach dem sechsten bis achten der zweite, und nach dem achten bis zehnten Blatt wird der dritte Blütenschaft angelegt.

Deswegen wird der Ritterstern nach dem Abblühen weiterhin regelmäßig gegossen sowie 14-tägig gedüngt und bekommt einen hellen und warmen Standort. Nach den Eisheiligen stehen die Pflanzen auch gut an einem geschützten Platz im Freien.

Lehmig humose Erde entspricht den Kulturbedingungen der Amaryllis. Die Zwiebeln werden so gepflanzt, dass sie zur Hälfte aus dem Boden herausragen. Die Wurzelbärte sollten nicht beschädigt werden.

An einen warmen Ort gestellt, erscheinen bald die Blütenschäfte. Haben diese eine Länge von etwa 20 Zentimetern erreicht, wird die Pflanze etwas kühler und hell platziert. Bis zum Austriebsbeginn wird sparsam gegossen, danach mehr. Alle 14 Tage wird Flüssigdünger hinzugegeben. Ein kühler Standort während der Blüte verlängert die Blühdauer.

Meist deutet sich die Ruhephase bereits Ende August durch eine Gelbfärbung der Blätter an. Die Pflanzen werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gegossen und bei Temperaturen um 15 Grad aufbewahrt. Nachdem sich die Blätter vollkommen eingezogen haben, werden sie ab Anfang Dezember umgepflanzt.

Man benötigt immer nur einen etwas größeren Topf als zuvor, dessen Boden mit einer Schicht Kies als Drainageschicht gefüllt wird. Ältere Rittersterne bilden Nebenzwiebeln heran. Diese werden in kleine Töpfchen extra gepflanzt und zwei, drei Jahre ohne Ruhezeit durchkultiviert.

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