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NWZonline.de Gartenzeit

Ameisen umsiedeln

26.05.2018

Sehr zum Leidwesen des Menschen sind bei Ameisen Plattenwege und Veranden beliebt, wo sie unter den Steinen im Sand ideale Bedingungen vorfinden. Aber nicht nur dort, sondern auch in Rasen, Gemüsegarten und Kompost fangen sie an zu wühlen.

Prinzipiell ist vor jeder Gegenmaßnahme zu erwägen, ob ein Eingreifen sinnvoll ist. Im Kompost, Rasen, Staudenbeet oder unter Gehölzen richten die Tiere keine großen Schäden an und sollten toleriert werden. Fallen einem die Ameisen aber im Gemüsegarten oder im Blumenbeet zu sehr zur Last, dient als sanfteste Methode erst einmal der Versuch, sie umzusiedeln.

An den Stellen, wo die Ameisen am meisten wühlen beziehungsweise schon kleine Haufen angelegt haben, stülpt man einen mittleren bis großen Blumentopf über den Boden. Der Behälter wird von den Tieren sofort als Wohnraum angenommen, und binnen ein paar Tagen ist er eine Ameisenburg. Fasst man nun mit einer Schaufel unter den Topf, sind die Ameisen leicht an einen ungestörten Ort im Garten umzuquartieren.

Stören Ameisen an Wegen und Terrasse sollte man versuchen, sie zu vergrämen. Als Vergrämungsmittel haben sich seit Generationen Lavendel und Zimt bewährt. Im Handel gibt es auch Fertigprodukte, die als Inhaltsstoff ätherische Öle enthalten.

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