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NWZonline.de Gartenzeit

Anzucht Von Sommerflor: Sommerblumen setzen Farbtupfer im Garten

21.03.2020

Ohne die Fülle der Einjahresblumen, die zudem unproblematisch wachsen und wenig Arbeit machen, wären unsere Gärten um viele ihrer hübschesten Blickpunkte ärmer.

Sommerblumen werden im Frühjahr ausgesät und blühen vom Sommer bis zum Herbst. Viele Einjahresblumen sät man direkt an Ort und Stelle ins Freiland. Einige empfindliche Arten werden besser im Warmen vorgezogen. So lassen sich unter anderem Zinnien, Studentenblumen, Astern, Löwenmäulchen, einjährige Chrysanthemen, Scabiosen, Sommernelken, Portulakröschen, Verbenen und Rudbeckien gut ziehen.

Als Anzuchterde nimmt man Kompost, der mit etwas grobem Sand vermischt wird, um ihn noch durchlässiger zu machen. Zum Vorziehen eignen sich flache Schalen und Kisten. Die Sämereien werden nach der Anweisung auf der Verpackung ausgesät. Nach dem Aussäen wird der Boden leicht angegossen, und anschließend sollten die Schalen als Schutz gegen Verdunstung mit Glasplatten oder Haushaltsfolie abgedeckt werden. Die Gefäße erhalten einen warmen Standort; Licht ist zum Keimen nicht so wichtig. Zeigen sich die ersten Keimlinge, stellt man die Töpfe und Schalen sofort an einen möglichst hellen und sonnigen Platz bei etwas kühleren Temperaturen zwischen 15 bis 18 Grad Celsius. Sobald sich das dritte Blattpaar zeigt, werden alle zu eng stehenden Pflanzen pikiert; der Platzbedarf liegt dann in der Regel bei 5 x 5 Zentimetern. Gut zwei Wochen vor dem Auspflanzen, Ende Mai nach den Eisheiligen, kann man die Kästen dann zum Abhärten in ein Frühbeet stellen und ihnen zum ersten Mal eine stark verdünnte Düngelösung verabreichen. Nach den Eisheiligen bekommen die Pflanzen, oft zeigen sie schon erste Knospen und Blüten, ihren endgültigen Platz in Kübeln und Beeten.

Einfacher hat man es mit Arten, deren Samen an Ort und Stelle gesät werden, wie z.B. Cosmea, Steinkraut, weiß blühende Schleifenblume, Ringelblume, Schleierkraut, Kapuzinerkresse, Becher- und Trichtermalven, Seifenkraut, Sommerfuchsie, Sonnenblume, Kornblume und Mohn. Sie werden überall ausgesät, wo noch Platz ist. Ringelblumen und Tagetes haben sich auch neben Gemüsepflanzen bewährt; sie wirken dort vorbeugend gegen Schädlingsbefall.

Einige Sommerblumen eignen sich besonders für Pflanzungen: Kapuzinerkresse und Ringelblumen sät man auf Baumscheiben; Schmuckkörbchen (Cosmea) werden zu Phlox gepflanzt; Wicken finden ihren Platz entlang eines Zaunes, Sonnenblumen als Sicht- und Windschutz; Löwenmäulchen, Kokardenblume, Levkojen, Zinnien, Astern, Jungfer im Grünen und manche andere kommen auf eine Sommerblumenrabatte, für die sich auch gut Becher- und Trichtermalven eignen, die zudem für die Kübelhaltung geeignet sind. Für diese wird ein guter, humusreicher Boden gebraucht, der frei von Wurzelwildkräutern sein sollte.

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