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NWZonline.de Gartenzeit

Ausgezeichneter Weißdorn

10.05.2019

Eine Weißdornhecke soll das Schloss von Dornröschen beim hundertjährigen Schlaf umgeben haben. Weißdorn war das Zuhause der guten Feen und in der christlichen Zeit stand Weißdorn als Zeichnung für Hoffnung. So soll einer Legende nach die Dornenkrone Jesu aus Weißdorn gebunden worden sein. Das ist die Seite des Weißdorns in der Welt der Sagen und Mythen.

Doch Weißdorn beeindruckt mit weiteren starken Eigenschaften: Seit Jahrhunderten hat diese Pflanze im medizinischen Einsatz einen hohen Stellenwert. Schon in der Antike wurden Weißdorn-Arten gegen Durchfall, Koliken und zur Blutstillung eingesetzt. Einige nordamerikanische Stämme hatten bereits die herzschützende Wirkung des Weißdorns entdeckt und schätzen gelernt.

Die Zweige sind mit Dornen besetzt

Die Arzneipflanze des Jahres wird seit 1999 jährlich durch den interdisziplinären Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg ausgerufen. Das soll die Bedeutung der Arzneipflanzen als wirksame Medizin stärker ins Bewusstsein rücken. Der Weißdorn ist eine weit verbreitete Pflanze mit heilenden Eigenschaften und ist die Arzneipflanze des Jahres 2019.

Weißdorn blüht meist zwischen Mai und Juni üppig weiß und ist eine Pflanze aus der Familie der Rosengewächse, die seit vielen Jahrhunderten vor allem gegen Herz- und Kreislaufbeschwerden eingesetzt wird. Der pflanzliche Wirkstoff wirkt sich positiv auf die Pumpkraft des Herzens aus. Die Durchblutung der Herzkranzgefäße und des Herzmuskels wird gesteigert. Ob als Saft, Tee der Kräuterauszug, die Blüten und Blätter des Weißdorns haben ausgezeichnete Heilwirkungen. Durch die gute Verträglichkeit können Präparate aus Weißdorn über Monate und Jahre hinweg eingenommen und sogar vorbeugend verabreicht werden. Präparate aus Weißdorn helfen ebenfalls bei Kreislaufbeschwerden, Erschöpfung oder Schlaflosigkeit. Nebenwirkungen sind fast nicht vorhanden und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind ebenfalls nicht bekannt.

Aufgrund der vielen positiven Eigenschaften und der guten Verträglichkeit des Wirkstoffs ist die Pflanzen 2016 von der deutschen Zulassungsbehörde als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft.

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