Als von Schadstoffen unbelastet empfiehlt sich Holzasche, natürlich auch nur dann, wenn wie vorgeschrieben, unbehandeltes Holz verbrannt wurde. Holzasche weist je nach der Art des Holzes bis zu 10 % Kalium und Magnesium, 2-4 % Phosphor und 20 - 30 % Kalk auf; Spurenelemente sind reichhaltig vertreten. Da gerade Kalium in den gebräuchlichen Düngemitteln für den naturgemäßen Gartenbau nur gering enthalten ist, stellt Holzasche eine gute Ergänzung zu Mist und Pflanzenjauchen dar. Mehr als 10 kg ( eine Schaufel = 1 kg) Holzasche sollte man jährlich auf 100 Quadratmeter Boden nicht ausbringen, schließlich ist im Folgejahr immer noch knapp ein Viertel der Nährstoffe im Boden vorhanden. Bei einem regelmäßigen Einsatz von Holzasche im Garten ist es sinnvoll, alle drei bis fünf Jahre eine Bodenuntersuchung vornehmen zu lassen, um das Nährstoffgleichgewicht zu beurteilen. Besonders gut eignet sich Holzasche auch als hauchdünne Zugabe zur Kompostierung und wird zwischen die Schichten gestreut.